Eine Homepage erstellen lassen - das kann 500 Euro kosten oder 50.000 Euro, je nachdem ob Sie eine Agentur beauftragen, einen Freelancer engagieren oder einen Homepage-Baukasten mit künstlicher Intelligenz nutzen. Die Antwort hängt von Budget, Zeitrahmen und den eigenen Ansprüchen ab. Laut Eurostat verfügen 79 % der EU-Unternehmen mit mehr als zehn Mitarbeitern über eine eigene Website - wer noch keine hat, verliert Kunden an die Konkurrenz.
Kennzahlen auf einen Blick
Kennzahl Wert EU-Unternehmen mit Website 79 % (Eurostat 2025) WordPress-Marktanteil 42,5 % aller Websites (W3Techs 2026) Wix-Wachstum seit 2015 von 0,1 % auf 4,3 % Marktanteil Kosten Agentur-Website ab 3.000 bis 15.000 Euro KI-Website-Baukasten ab 0 bis 30 Euro pro Monat Quellen: Eurostat 2025, W3Techs April 2026, IONOS Digital Guide 2024
Dieser Leitfaden vergleicht alle Optionen, rechnet die tatsächlichen Kosten vor und zeigt, wann ein KI-Website-Builder die klügere Wahl ist.
Was kostet es, eine Homepage erstellen zu lassen?
Eine Homepage erstellen zu lassen kostet zwischen 500 und 15.000 Euro - je nach Anbieter und Umfang. Ein Freelancer berechnet für eine einfache Unternehmensseite zwischen 600 und 3.000 Euro. Eine Webdesign-Agentur startet bei rund 3.000 Euro und kann bei komplexen Projekten schnell fünfstellig werden. Am anderen Ende stehen KI-gestützte Homepage-Baukästen, die eine fertige Seite ab 0 bis 30 Euro pro Monat liefern.
Preise bei Agenturen und Freelancern
Agenturen kalkulieren mit Stundensätzen zwischen 80 und 180 Euro. Ein typisches Projekt für eine Unternehmenswebsite mit fünf bis fünfzehn Seiten bewegt sich bei 3.000 bis 15.000 Euro. Dazu kommen laufende Kosten: Hosting und Domain schlagen mit 60 bis 500 Euro pro Jahr zu Buche, Wartung und Updates kosten zwischen 200 und 1.200 Euro jährlich. Cookie-Consent-Lösungen, SSL-Zertifikate und Plugin-Lizenzen summieren sich auf weitere 100 bis 400 Euro pro Jahr. Die Gesamtkosten im ersten Jahr liegen bei einer Agentur-Website häufig zwischen 4.000 und 18.000 Euro.
Freelancer arbeiten günstiger - Stundensätze von 50 bis 120 Euro sind üblich. Der Nachteil: Fällt der Freelancer durch Krankheit oder Urlaub aus, steht das Projekt still. Außerdem fehlt oft Expertise in Teildisziplinen wie SEO oder Barrierefreiheit.
Kosten mit KI-Website-Baukästen im Vergleich
KI-Website-Builder wie Wix, Jimdo oder Hostinger liegen preislich bei 0 bis 50 Euro pro Monat. Hostinger bietet mit seinem KI-Builder den günstigsten Einstieg ab 2,99 Euro monatlich inklusive Hosting, Domain und SSL. Wix startet kostenlos, die werbefreien Tarife beginnen bei 12 Euro pro Monat. Jimdo, ein deutscher Anbieter aus Hamburg, liegt bei 9 bis 45 Euro monatlich.
| Option | Einmalkosten | Monatliche Kosten | Projektdauer |
|---|---|---|---|
| KI-Website-Baukasten | 0 Euro | 0-50 Euro | 1-3 Stunden |
| Freelancer | 600-3.000 Euro | 20-50 Euro (Hosting) | 2-4 Wochen |
| Kleine Agentur | 3.000-15.000 Euro | 50-150 Euro (Wartung) | 4-8 Wochen |
| Große Agentur | 15.000-100.000 Euro | 150-500 Euro | 8-16 Wochen |
Der Kostenfaktor zwischen KI-Baukasten und Agentur ist erheblich: Im ersten Jahr zahlen Sie für einen KI-Builder zwischen 36 und 600 Euro. Eine Agentur-Website kostet im selben Zeitraum mindestens das Zehnfache.
Homepage erstellen lassen oder selbst bauen?
Ob man die Homepage erstellen lassen oder selbst bauen sollte, ist die häufigste Frage bei der Website-Planung. Die Antwort ist differenzierter, als die meisten Ratgeber suggerieren, denn künstliche Intelligenz hat eine dritte Option geschaffen, die beide Ansätze kombiniert.
Wann sich eine professionelle Erstellung lohnt
Für Unternehmen mit spezifischen Anforderungen an Design, Funktionalität oder Suchmaschinenoptimierung bleibt die Zusammenarbeit mit einer Agentur oder einem erfahrenen Freelancer die beste Wahl. Ein Online-Shop mit Anbindung an das Warenwirtschaftssystem, eine mehrsprachige Unternehmensseite oder ein Portal mit Kundenlogin überfordern jeden Baukasten. Laut einer Studie von Stanford beurteilen 75 % der Nutzer die Glaubwürdigkeit eines Unternehmens anhand der Website - professionelles Webdesign ist also kein Luxus, sondern eine Investition in Vertrauen.
Wann ein KI-Website-Builder die bessere Wahl ist
Wer schnell eine solide Online-Präsenz braucht und das Budget begrenzt ist, fährt mit einem KI-Website-Builder besser. Ein Handwerksbetrieb mit fünfzehn Mitarbeitern, der bislang nur über Empfehlungen Kunden gewinnt, braucht keine 10.000-Euro-Website. Er braucht eine Seite, die in Google gefunden wird, seine Leistungen zeigt und eine Kontaktmöglichkeit bietet. Das schafft ein KI-Builder in unter einer Stunde.
Wer bereits mit KI für das Unternehmen arbeitet, kennt das Prinzip: KI erledigt die Routineaufgaben, der Mensch steuert die Strategie. Beim Website-Bau funktioniert das genauso.
Wie erstellt eine KI Ihre Homepage in wenigen Minuten?
KI-gestützte Website-Erstellung funktioniert so: Baukästen wie Wix, Jimdo Dolphin oder Hostinger AI nutzen maschinelles Lernen und Sprachverarbeitung, um aus wenigen Eingaben eine komplette Website zu generieren. Der Prozess ist vergleichbar mit einem Briefing an eine Agentur - nur schneller und günstiger. Statt wochenlang auf Entwürfe zu warten, erhalten Sie in wenigen Minuten eine funktionsfähige Homepage inklusive Content und Design.
So funktionieren KI-Website-Baukästen
Der Ablauf folgt bei den meisten Anbietern einem ähnlichen Muster:
- Sie geben Branche, Firmennamen und eine kurze Beschreibung ein
- Die KI stellt ergänzende Fragen zu Zielgruppe und gewünschten Funktionen
- Das System generiert automatisch Design, Texte und Seitenstruktur
- Sie passen das Ergebnis im Drag-and-Drop-Editor an
- Die fertige Homepage geht online
Wix hat über 200 Millionen Nutzer weltweit und setzt seit 2024 vollständig auf einen KI-gestützten Editor. Jimdo, als deutsches Unternehmen, legt besonderen Wert auf DSGVO-Konformität. Hostinger ergänzt den KI-Builder um Tools wie eine KI-Heatmap, die zeigt, wo Besucher auf der Seite hinschauen.
Die Grenzen der KI-Website-Erstellung
KI ersetzt weder eine Markenstrategie noch echtes Conversion-Design. Die generierten Texte klingen oft generisch und ranken selten gut bei Google. Wer besser gefunden werden will, muss die KI-generierten Texte überarbeiten oder von einem Texter schreiben lassen. Auch bei rechtlichen Anforderungen wie Impressum und Datenschutzerklärung sollten Sie nicht blindlings auf KI-Vorlagen vertrauen.
Worauf Sie achten müssen, wenn Sie eine Homepage erstellen lassen
Egal ob Agentur, Freelancer oder KI-Baukasten: Bestimmte Grundlagen gelten für jedes Website-Projekt. Wer sie ignoriert, zahlt später drauf - durch Abmahnungen, schlechte Google-Rankings oder eine Seite, die auf dem Smartphone nicht funktioniert. Die folgenden drei Bereiche verdienen besondere Aufmerksamkeit.
Rechtliche Pflichten im DACH-Raum
Jede geschäftliche Website in Deutschland braucht ein Impressum (nach Paragraf 5 TMG) und eine DSGVO-konforme Datenschutzerklärung. Seit Juni 2025 gilt zusätzlich das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) für viele gewerbliche Websites. Die Nachbesserung einer nicht-barrierefreien Seite kann zwischen 2.000 und 5.000 Euro kosten - Grund genug, das Thema von Anfang an mitzudenken. Ein rechtskonformer Cookie-Consent-Banner ist Pflicht, nicht optional.
Technische Grundlagen
Responsive Design ist kein Feature mehr, sondern Standard. In Deutschland kommen laut StatCounter 44 % des Web-Traffics von Mobilgeräten (Stand März 2026). Eine Website, die auf dem Smartphone schlecht aussieht, verliert fast jeden zweiten Besucher. Die Ladezeit spielt ebenfalls eine zentrale Rolle: Jede zusätzliche Sekunde Ladezeit senkt die Conversion-Rate um rund 20 %, wie Analysen von Neil Patel zeigen. Achten Sie auf saubere URLs, SSL-Verschlüsselung und eine Sitemap für Google.
Inhalte und SEO
Eine professionelle Homepage braucht mehr als ein hübsches Design. Sie braucht Texte, die Ihre Kunden ansprechen und gleichzeitig für Suchmaschinen optimiert sind. Meta-Tags, Alt-Texte für Bilder und eine durchdachte Seitenstruktur gehören zum Pflichtprogramm. Wer bei Google auf Seite eins erscheinen will, kommt um Suchmaschinenoptimierung nicht herum - egal ob die Seite von einer Agentur oder einem KI-Builder stammt.
Agentur, Freelancer oder KI-Baukasten - welche Option passt zu Ihrem Unternehmen?
Die Wahl des richtigen Weges hängt von drei Faktoren ab: Budget, Komplexität des Projekts und eigene technische Kompetenz. Jede Option hat ihren Platz - entscheidend ist die Passung zum konkreten Bedarf. Die folgende Tabelle stellt die drei Wege direkt gegenüber.
| Kriterium | KI-Baukasten | Freelancer | Agentur |
|---|---|---|---|
| Budget | unter 1.000 Euro/Jahr | 600-8.000 Euro | ab 3.000 Euro |
| Individualisierung | mittel | hoch | sehr hoch |
| Projektdauer | Stunden | 2-4 Wochen | 4-12 Wochen |
| SEO-Qualität | Basis | gut (je nach Freelancer) | professionell |
| Wartung | inklusive | separat zu vereinbaren | Wartungsvertrag |
| DSGVO-Konformität | teilweise automatisiert | eigenverantwortlich | professionell |
| Geeignet für | Solopreneure, Startups, KMU | kleine Unternehmen | mittlere und große Unternehmen |
Ein Solopreneur oder Startup mit knappem Budget fährt mit einem KI-Baukasten am besten. Ein Handwerksbetrieb mit zehn bis fünfzig Mitarbeitern profitiert von einem Freelancer, der sowohl Design als auch technische Umsetzung abdeckt. Unternehmen mit Anforderungen an E-Commerce, Mehrsprachigkeit oder komplexe Integrationen brauchen eine Agentur.
Reifegrad-Modell: Wo steht Ihr Unternehmen?
| Stufe | Bezeichnung | Typische Merkmale | Empfohlene Option |
|---|---|---|---|
| 1 | Keine Online-Präsenz | Kein Webauftritt, nur Branchenbuch | KI-Baukasten für schnellen Start |
| 2 | Basis-Website | Einfache Seite, veraltet, nicht mobil optimiert | KI-Baukasten oder Freelancer |
| 3 | Professionelle Website | Responsive, SEO-optimiert, regelmäßig gepflegt | Freelancer oder Agentur |
| 4 | Digitale Plattform | Shop, Kundenportal, Automatisierung, CRM-Anbindung | Agentur mit Fachkompetenz |
Wer sich unsicher ist, welches Niveau das eigene Unternehmen braucht, kann mit einem KI-Readiness-Check den Ist-Zustand bewerten.
Wie lange dauert es, eine professionelle Website erstellen zu lassen?
Eine professionelle Homepage erstellen zu lassen dauert je nach Methode zwischen einer Stunde und vier Monaten. Ein KI-Website-Builder liefert eine funktionsfähige Seite in ein bis drei Stunden. Ein Freelancer braucht für eine einfache Unternehmensseite zwei bis vier Wochen. Bei einer Agentur sollten Sie vier bis zwölf Wochen einplanen, bei komplexen Projekten auch mehr.
Der Zeitfaktor hat einen oft unterschätzten Effekt: Jede Woche ohne funktionsfähige Online-Präsenz ist eine Woche, in der potenzielle Kunden Sie bei Google nicht finden. Das trifft besonders kleine Unternehmen, die auf lokale Suchmaschinenoptimierung angewiesen sind. Wer schnell sichtbar sein muss, startet mit einem KI-Builder und baut die Seite später aus - statt monatelang auf die perfekte Agentur-Website zu warten.
Der hybride Ansatz: KI-Basis plus professionelles Feintuning
Der kosteneffizienteste Weg für viele Mittelständler ist ein Hybridmodell: Die KI generiert die Grundstruktur inklusive erstem Design und Basistexten. Ein Freelancer oder eine Agentur übernimmt anschließend die Optimierung - von der SEO-Strategie über die Textqualität bis zum rechtssicheren Aufbau. So kombinieren Sie die Geschwindigkeit und Kosteneffizienz der KI mit der Erfahrung eines Profis.
Wer KI im Büro bereits nutzt, kennt diesen Ansatz aus anderen Bereichen: KI erledigt den ersten Entwurf, der Mensch bringt Strategie und Feinschliff ein.
Kann KI den Webdesigner ersetzen?
Nein - zumindest nicht vollständig. Wer eine anspruchsvolle Homepage erstellen lassen will, kommt ohne menschliche Expertise nicht aus. KI-Website-Builder sind stark darin, standardisierte Seiten schnell zu erstellen. Sie scheitern aber an allem, was über Templates hinausgeht: einzigartiges Branding, komplexe Nutzerführung, strategisches Conversion-Design und tiefgehende SEO-Optimierung.
Die Marktzahlen belegen den Trend trotzdem deutlich: Wix wuchs von 0,1 % Marktanteil im Jahr 2015 auf 4,3 % im April 2026 - eine Vervierzigfachung in elf Jahren, wie W3Techs dokumentiert. Gleichzeitig fiel der Anteil von Websites ohne CMS (Content-Management-System) von 61,7 % auf 28,9 %. Der Markt verschiebt sich klar in Richtung Baukästen und gemanagter Lösungen.
Für den Mittelstand bedeutet das: KI ist ein Werkzeug, kein Ersatz für strategisches Denken. Sie können mit einem KI-Builder starten und die Website später professionell ausbauen. Oder Sie nutzen KI als Beschleuniger im Agenturprojekt - für die Texterstellung, für Designentwürfe oder für die Keyword-Recherche. Entscheidend ist, dass KI richtig genutzt und nicht als Allheilmittel verstanden wird.
Sieben Fehler bei der Homepage-Erstellung - und wie Sie sie vermeiden
Ob Landingpage, Firmenseite oder Online-Shop: Die teuersten Fehler bei der Website-Erstellung passieren nicht beim Webdesign selbst, sondern bei der Planung und den Rahmenbedingungen. Diese sieben Punkte kosten Unternehmen regelmäßig Geld und Nerven.
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Kein klares Briefing: Ohne definierte Ziele, Zielgruppe und Funktionen wird jedes Projekt teurer als geplant. Schreiben Sie auf, was die Website leisten soll, bevor Sie den ersten Anbieter kontaktieren.
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Laufende Kosten vergessen: Hosting, Wartung, SSL, Cookie-Consent und Content-Pflege summieren sich auf 500 bis 2.000 Euro pro Jahr. Diese Kosten gehören ins Budget.
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Barrierefreiheit ignorieren: Seit dem BFSG müssen viele gewerbliche Websites barrierefrei sein. Nachträgliche Anpassungen kosten ein Vielfaches der Erstimplementierung.
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SEO nachträglich aufsetzen: Suchmaschinenoptimierung gehört von Anfang an ins Projekt. Eine nachträgliche SEO-Optimierung ist aufwendiger und teurer als eine saubere Erstimplementierung.
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Keine mobile Optimierung: 44 % des deutschen Web-Traffics kommen von Smartphones (StatCounter, März 2026). Eine nicht-responsive Seite vergrault fast jeden zweiten Besucher.
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Ownership nicht klären: Wem gehören Domain, Code und Inhalte nach Projektende? Klären Sie das vertraglich, bevor das Projekt startet.
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Keinen Wartungsvertrag abschließen: Eine Website ohne regelmäßige Updates wird zum Sicherheitsrisiko. WordPress-Seiten ohne Pflege sind ein beliebtes Angriffsziel.
Der Weg zur neuen Homepage - Schritt für Schritt
Ob Sie den Webauftritt in Auftrag geben oder den KI-Baukasten selbst bedienen: Der Ablauf eines Website-Projekts folgt einer klaren Logik. Hier die fünf Phasen, die jedes Projekt durchläuft.
Phase 1: Ziele und Anforderungen definieren
Bevor Sie einen Euro ausgeben, beantworten Sie drei Fragen: Was soll die Homepage leisten? Wen soll sie ansprechen? Welche Funktionen sind nötig? Ein Steuerberater braucht andere Inhalte als ein Online-Shop. Schreiben Sie ein Briefing - auch wenn Sie einen KI-Baukasten nutzen. Das Briefing hilft der KI, bessere Ergebnisse zu liefern. Wie ein guter Prompt die Qualität der KI-Ausgabe bestimmt, bestimmt ein gutes Briefing die Qualität der Website.
Phase 2: Anbieter oder Tool auswählen
Vergleichen Sie mindestens drei Angebote. Bei Agenturen und Freelancern: Portfolio prüfen, Referenzen einholen, Preis-Leistung bewerten. Bei KI-Baukästen: Testversionen nutzen und prüfen, ob der Builder Ihre Anforderungen abdeckt. Achten Sie besonders auf DSGVO-Konformität - deutsche Anbieter wie Jimdo oder IONOS haben hier Vorteile gegenüber US-Diensten.
Phase 3: Inhalte erstellen
Texte, Bilder und ein Logo sind das Herzstück jeder Homepage. KI-Tools können erste Entwürfe liefern, aber die Inhalte müssen zu Ihrer Marke passen. Investieren Sie in gute Texte - sie entscheiden über Google-Rankings und Kundenvertrauen. 94 % der ersten Eindrücke einer Website sind laut einer Studie der Northumbria University designbezogen.
Phase 4: Umsetzung und Feedback
Bei einem KI-Builder dauert diese Phase Stunden, bei einer Agentur Wochen. Planen Sie mindestens zwei Feedback-Runden ein. Prüfen Sie die Website auf allen Geräten: Desktop, Tablet, Smartphone. Testen Sie alle Formulare und Links.
Phase 5: Launch und laufende Pflege
Nach dem Go-Live beginnt die eigentliche Arbeit: Inhalte aktualisieren, Google-Rankings überwachen, technische Updates einspielen. Eine Website ist kein Einmalprojekt, sondern ein laufender Prozess. Der Redesign-Zyklus liegt bei drei bis fünf Jahren - planen Sie die nächste Investition also gleich mit ein.
Homepage erstellen lassen - Ihre nächsten Schritte
Die Entscheidung, eine Homepage erstellen zu lassen, ist der richtige erste Schritt für jedes Unternehmen ohne zeitgemäße Online-Präsenz. Die Frage ist nicht mehr ob, sondern wie. Für kleine Unternehmen und Solopreneure bieten KI-Website-Baukästen einen schnellen und günstigen Einstieg. Wer mehr Individualität und strategische Tiefe braucht, arbeitet mit einem Freelancer oder einer Agentur.
Der Markt bewegt sich eindeutig in Richtung KI-gestützter Website-Erstellung. WordPress verliert erstmals Marktanteile, während Baukästen wie Wix ihren Anteil in elf Jahren vervierzigfacht haben. Die Kombination aus KI-Geschwindigkeit und professioneller Beratung ist für viele Mittelständler der effizienteste Weg zur neuen Online-Präsenz.
Sie möchten KI in Ihrem Unternehmen einsetzen - auch über die Website hinaus? Sprechen Sie uns an - wir beraten Sie unverbindlich.
Häufige Fragen
Was kostet eine professionelle Homepage?
Eine professionelle Homepage kostet zwischen 600 und 15.000 Euro, je nachdem ob ein Freelancer oder eine Agentur sie erstellt. Freelancer berechnen für einfache Unternehmensseiten 600 bis 3.000 Euro, Agenturen starten bei 3.000 Euro. Dazu kommen jährliche Kosten für Hosting, Wartung und Domain von 500 bis 2.000 Euro.
Kann man eine Homepage kostenlos erstellen?
Ja, mit Baukästen wie Wix oder Jimdo lassen sich Homepages kostenlos erstellen. Die Gratisversionen zeigen allerdings Werbung des Anbieters und erlauben keine eigene Domain. Für eine professionelle Firmenseite empfehlen sich Bezahltarife ab 9 bis 12 Euro pro Monat, die werbefreies Hosting und eine eigene Domain enthalten.
Wie lange dauert es, eine Homepage erstellen zu lassen?
Die Dauer hängt von der Methode ab: Ein KI-Website-Builder liefert eine fertige Homepage in ein bis drei Stunden. Ein Freelancer braucht zwei bis vier Wochen, eine Agentur vier bis zwölf Wochen. Komplexe Projekte mit Online-Shop oder individueller Programmierung können auch drei bis sechs Monate dauern.
Welcher Homepage-Baukasten ist der beste?
Wix gilt laut EXPERTE.de als Testsieger unter den Homepage-Baukästen und bietet den umfangreichsten KI-Editor. Jimdo eignet sich besonders für den DACH-Raum, da das Hamburger Unternehmen besonderen Wert auf DSGVO-Konformität legt. Hostinger ist mit Tarifen ab 2,99 Euro pro Monat die günstigste Option mit KI-Unterstützung.
Lohnt sich ein Homepage-Baukasten oder sollte ich eine Agentur beauftragen?
Für einfache Firmenseiten mit bis zu zehn Unterseiten reicht ein Homepage-Baukasten mit KI-Unterstützung. Sobald individuelle Funktionen nötig sind - etwa ein Online-Shop mit Warenwirtschaft, ein Buchungssystem oder eine mehrsprachige Seite - ist eine Agentur die bessere Wahl. Ein hybrider Ansatz funktioniert ebenfalls: KI erstellt die Basis, ein Profi optimiert das Ergebnis.
Was muss auf eine professionelle Firmenwebsite?
Jede Firmenwebsite braucht mindestens: eine Startseite mit klarer Positionierung, eine Leistungsübersicht, eine Kontaktseite mit Anfahrt und Formular, ein rechtssicheres Impressum und eine DSGVO-konforme Datenschutzerklärung. Seit Juni 2025 gilt in Deutschland zusätzlich das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz für viele gewerbliche Websites.
Kann eine KI eine komplette Website erstellen?
KI-Website-Builder wie Wix, Jimdo Dolphin oder Hostinger AI generieren aus wenigen Eingaben eine komplette Website inklusive Design, Texten und Seitenstruktur. Die Ergebnisse sind funktional, aber oft generisch. Für eine wirklich individuelle und conversion-starke Website braucht es nach wie vor menschliche Überarbeitung bei Texten, Design und Strategie.
Woran erkenne ich eine gute Webdesign-Agentur?
Eine gute Webdesign-Agentur zeigt ein Portfolio mit Referenzprojekten aus Ihrer Branche, kalkuliert transparent und stellt Fragen zu Ihren Zielen und Ihrer Zielgruppe. Achten Sie darauf, dass SEO und Responsive Design zum Standardpaket gehören. Klären Sie vorab, wem Domain, Code und Inhalte nach Projektende gehören.
Was sind die laufenden Kosten einer Website?
Nach dem Launch fallen jährlich Kosten für Hosting und Domain (60 bis 500 Euro), Wartung und Updates (200 bis 1.200 Euro), SSL-Zertifikat, Cookie-Consent-Lösung und Plugin-Lizenzen an. Bei WordPress-Seiten kommen Theme- und Plugin-Updates hinzu. Insgesamt sollten Sie mit 500 bis 2.000 Euro pro Jahr rechnen.
Brauche ich als Kleinunternehmer eine eigene Website?
Laut Eurostat verfügen 79 Prozent der EU-Unternehmen mit mehr als zehn Mitarbeitern über eine eigene Website. 75 Prozent der Nutzer beurteilen die Glaubwürdigkeit eines Unternehmens anhand seiner Online-Präsenz. Auch Kleinunternehmer profitieren von einer Website, da sie bei lokalen Google-Suchen gefunden werden und Vertrauen aufbauen.
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