Eine Homepage kostenlos zu erstellen ist 2026 einfacher als je zuvor, denn KI-Website-Builder übernehmen den Großteil der Arbeit. Wer heute eine eigene Homepage braucht, muss weder programmieren noch ein Designstudium absolviert haben. Laut Eurostat verfügen 79 % der EU-Unternehmen mit mehr als zehn Beschäftigten über eine eigene Webseite. Der Rest - vor allem Kleinstunternehmen und Soloselbstständige - hat oft weder Budget noch Zeit für eine aufwendige Website-Erstellung. Genau hier setzen kostenlose Homepage-Baukästen mit KI-Unterstützung an.
Kennzahlen auf einen Blick
Kennzahl Wert EU-Unternehmen mit Website 79 % (Eurostat 2025) Website-Builder-Markt 2024 1,97 Mrd. USD Marktprognose 2031 3,58 Mrd. USD KI-Nutzung in EU-Unternehmen 20 % Wix-Wachstum (Jahresvergleich) +32,6 % Mobiler Web-Anteil Deutschland 43 % Quellen: Eurostat 2025, Verified Market Research 2025, W3Techs 2026, StatCounter 2026
Dieser Praxis-Guide zeigt drei Wege zur kostenlosen Homepage: den klassischen Baukasten, den KI-gestützten Website-Builder und die Open-Source-Variante. Im Fokus steht der schnellste Weg - die KI-gestützte Erstellung, bei der Sie Ihre Branche beschreiben und in Minuten eine fertige Seite erhalten.
Homepage kostenlos erstellen - welche Möglichkeiten gibt es?
Eine Homepage kostenlos erstellen gelingt über drei Wege: Klassische Homepage-Baukästen wie Wix oder Jimdo bieten einen Gratis-Tarif mit Subdomain und Werbebanner. KI-Website-Builder generieren Layout, Texte und Design automatisch aus wenigen Angaben. Open-Source-Systeme wie WordPress.org sind kostenlos, erfordern aber eigenes Hosting und technisches Wissen.
Welcher Weg der richtige ist, hängt von Ihrem Ziel ab. Wer in einer Stunde eine Homepage erstellen will, greift zum KI-Builder. Wer langfristig volle Kontrolle beim Website erstellen braucht, setzt auf WordPress. Und wer erstmal testen möchte, ob eine Webseite für sein Geschäft funktioniert, startet mit einem kostenlosen Baukasten. Der Website-Builder-Markt wächst laut Verified Market Research mit einer jährlichen Rate von 7,7 % und soll bis 2031 auf 3,58 Milliarden USD ansteigen. Das zeigt: Die Nachfrage nach einfachen Website-Lösungen ist enorm.
Für den deutschsprachigen Mittelstand sind zwei Aspekte entscheidend: Die Homepage muss auch ohne Budget professionell wirken, und sie muss rechtliche Anforderungen wie Impressum und Datenschutzerklärung erfüllen. Beides ist mit kostenlosen Baukästen möglich, aber nicht selbstverständlich. Die Details dazu folgen in den nächsten Abschnitten.
Klassischer Baukasten
Der klassische Weg: Sie wählen ein Template aus einer Bibliothek, füllen es mit eigenen Texten und Bildern und veröffentlichen die Seite. Anbieter wie Wix, Jimdo oder Webador stellen einen Drag-and-Drop-Editor bereit, der keine Programmierkenntnisse erfordert. Im kostenlosen Tarif bekommen Sie Hosting inklusive, zahlen dafür aber mit einer Subdomain und Werbebannern des Anbieters auf Ihrer Seite. Der Speicherplatz liegt zwischen 100 MB und 500 MB, was für eine einfache Unternehmensseite mit wenigen Bildern ausreicht.
KI-Website-Builder
Der schnellere Weg: Sie beschreiben Ihre Branche und Ihr Ziel, und die künstliche Intelligenz generiert eine komplette Homepage mit Texten, Bildern und passender Seitenstruktur. Jimdo hat im Februar 2026 eine ChatGPT-Integration gelauncht, mit der Nutzer ihre Website komplett im Dialog erstellen. Hostinger generiert eine fertige Seite in unter 60 Sekunden. STRATO bietet einen KI-Textgenerator und KI-SEO-Assistenten. Diese Tools senken die Einstiegshürde auf praktisch null.
Open-Source-Lösung
Der flexibelste Weg: WordPress.org (nicht zu verwechseln mit WordPress.com) ist die meistverbreitete Website-Software der Welt. W3Techs beziffert den globalen Marktanteil auf 42,5 % aller Websites. Die Software selbst kostet nichts. Allerdings brauchen Sie eigenes Hosting (ab 3 EUR pro Monat), müssen sich um Updates und Sicherheit kümmern und benötigen Grundwissen in der Bedienung. Für Einsteiger ohne technischen Hintergrund ist das die aufwendigste Variante.
Welcher ist der beste kostenlose Homepage-Baukasten?
Die Antwort hängt vom Einsatzzweck ab. Für reine Einsteiger-Projekte ohne KI-Anspruch bleibt Wix der vielseitigste Anbieter. Wer einen deutschen Anbieter mit KI-Unterstützung bevorzugt, greift zu Jimdo. Und wer unbegrenzten Speicherplatz braucht, ist bei Webador richtig. Die folgende Tabelle vergleicht die wichtigsten Anbieter mit Gratis-Tarif:
| Anbieter | Speicher | KI-Funktion | Werbung | Seiten | Besonderheit |
|---|---|---|---|---|---|
| Wix | 500 MB | ADI + Textgenerator | Wix-Banner | Unbegrenzt | 2.000+ Templates |
| Jimdo | 500 MB | Dolphin + ChatGPT-App | Jimdo-Footer | Max. 5 | Server in Deutschland |
| Webador | Unbegrenzt | Basis | Webador-Banner | Unbegrenzt | Kein Traffic-Limit |
| Webnode | 100 MB | Textgenerator | Footer-Hinweis | Unbegrenzt | Mehrsprachig |
| Google Sites | Unbegrenzt | Keine | Keine | Unbegrenzt | Komplett werbefrei |
Für Unternehmen im DACH-Raum ist Jimdo besonders interessant: Der Hamburger Anbieter hostet auf deutschen Servern, bietet eine Kooperation mit Trusted Shops für Rechtstexte und hat als erster Baukasten eine vollständige ChatGPT-Integration umgesetzt. Die Einschränkung auf fünf Seiten im Gratisstarif reicht für eine Startseite, eine Über-uns-Seite, Kontakt, Impressum und Datenschutz.
Wer mehr Funktionsumfang braucht, ohne sofort zu zahlen, kann mit Wix starten. Die KI-gestützte Erstellung (Wix ADI) analysiert Ihre Eingaben und erstellt ein passendes Layout. Wix verzeichnet laut eigenen Angaben über 250 Millionen registrierte Nutzer und wuchs im Jahresvergleich um 32,6 % (W3Techs 2026). Der Nachteil: Die Subdomain-Adresse wirkt weniger professionell als eine eigene .de-Domain.
Einen ausführlichen Anbietervergleich mit allen Details finden Sie in unserem Guide zu kostenlosen Homepages.
Wie erstellt KI Ihre Homepage in wenigen Minuten?
Eine kostenlose Homepage mit KI erstellen Sie in drei Schritten: Erstens beschreiben Sie Ihre Branche und Ihr Ziel. Zweitens generiert die KI Layout, Texte und passende Bilder. Drittens passen Sie das Ergebnis per Drag-and-Drop an und veröffentlichen die Seite. Der gesamte Vorgang dauert zwischen 5 und 30 Minuten, je nach Umfang der Anpassungen.
Laut Eurostat nutzen bereits 20 % der EU-Unternehmen KI-Technologien. Bei großen Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern liegt der Anteil bei 55 %. Der Einsatz von KI für die Website-Erstellung ist dabei einer der niedrigschwelligsten Einstiegspunkte, weil weder Dateninfrastruktur noch Fachpersonal nötig sind.
- Branche und Ziel beschreiben
- Design und Inhalte generieren lassen
- Anpassen und veröffentlichen
Schritt 1: Branche und Ziel beschreiben
Sie öffnen den KI-Website-Builder Ihrer Wahl und beantworten einige Fragen: Was macht Ihr Unternehmen? Wen wollen Sie ansprechen? Welchen Stil bevorzugen Sie? Bei Jimdo reicht ein Gespräch mit der ChatGPT-App. Bei Hostinger tippen Sie Ihre Branche ein und wählen ein Farbschema. Bei Wix ADI füllen Sie einen kurzen Fragebogen aus. Je präziser Ihre Angaben, desto besser das Ergebnis. Ein Handwerksbetrieb mit 15 Mitarbeitern beschreibt zum Beispiel: “Sanitär- und Heizungsinstallation in München, Zielgruppe Privatkunden und Hausverwaltungen.”
Schritt 2: Design und Inhalte generieren lassen
Die KI erstellt auf Basis Ihrer Angaben eine komplette Homepage. Das umfasst: eine Seitenstruktur mit Startseite, Leistungen und Kontakt. Passende Texte, die Ihre Dienstleistung beschreiben. Ein Farbschema, das zu Ihrer Branche passt. Und bei manchen Anbietern sogar KI-generierte Bilder. Der Drag-and-Drop-Editor zeigt Ihnen das Ergebnis sofort als Vorschau. Sie sehen, wie die Seite auf dem Desktop und auf dem Smartphone aussieht. Responsive Design ist bei allen modernen Baukästen Standard - das ist wichtig, denn laut StatCounter kommen 43 % der deutschen Web-Zugriffe von Mobilgeräten.
Schritt 3: Anpassen und veröffentlichen
Kein KI-Ergebnis ist perfekt. Prüfen Sie die generierten Texte auf Richtigkeit und passen Sie Formulierungen an. Tauschen Sie Platzhalterbilder gegen eigene Fotos. Ergänzen Sie Kontaktdaten, Öffnungszeiten oder spezielle Leistungen. Erst dann klicken Sie auf “Veröffentlichen”. Bei den meisten Baukästen geht Ihre kostenlose Homepage sofort online - mit einer Subdomain wie ihr-name.jimdofree.com.
Ergebnis nach 30 Minuten:
- Fertige Homepage mit 3-5 Unterseiten
- Texte, die Ihre Dienstleistung beschreiben
- Responsives Design für Desktop und Smartphone
- Kontaktformular und Anfahrtskarte eingebettet
Welche Einschränkungen hat eine kostenlose Homepage?
Eine kostenlose Homepage hat typischerweise vier Einschränkungen: Die Adresse ist eine Subdomain des Anbieters (z. B. firmenname.wixsite.com). Auf der Seite erscheint Werbung des Anbieters. Der Speicherplatz ist auf 100 bis 500 MB begrenzt. Und die SEO-Funktionen sind eingeschränkt, was die Sichtbarkeit bei Google reduziert.
Für ein Hobbyprojekt oder eine Vereinsseite ist das akzeptabel. Für Unternehmen, die Kunden gewinnen und Vertrauen aufbauen wollen, können diese Einschränkungen zum Problem werden. Laut einer Erhebung von GoDaddy (2024) bewerten 76 % der Verbraucher die Vertrauenswürdigkeit eines Unternehmens anhand seines Webauftritts. Wer seine Homepage kostenlos betreibt und dabei Fremdwerbung in Kauf nimmt, sendet das falsche Signal.
Subdomain und Werbung
Statt www.ihre-firma.de lautet Ihre Adresse ihre-firma.wixsite.com oder ihre-firma.jimdofree.com. Das macht es schwerer, die Adresse auf Visitenkarten zu drucken, in der E-Mail-Signatur zu verwenden oder per Mundpropaganda zu verbreiten. Der Werbebanner des Anbieters signalisiert Besuchern zudem, dass Sie den günstigsten Tarif nutzen. Für Geschäftskunden im B2B-Bereich kann das ein Ausschlusskriterium sein.
Speicherplatz und Funktionsumfang
Mit 100 bis 500 MB Speicherplatz kommen Sie für eine einfache Homepage mit wenigen Bildern aus. Sobald Sie Videos einbinden, einen Produktkatalog aufbauen oder regelmäßig Blogbeiträge mit Fotos veröffentlichen, wird der Platz knapp. Auch E-Commerce-Funktionen, erweiterte Analysen (wie Google Analytics-Integration) und professioneller E-Mail-Support fehlen in kostenlosen Tarifen.
Suchmaschinenoptimierung und Sichtbarkeit
Kostenlose Baukästen bieten nur eingeschränkte SEO-Funktionen. Sie können weder individuelle Meta-Tags setzen noch eine sitemap.xml einreichen oder URL-Strukturen anpassen. Die Subdomain selbst ist ein Nachteil: Google bewertet eine eigene Domain als vertrauenswürdiger. Wer bei Google gefunden werden will, stößt mit einem kostenlosen Tarif schnell an Grenzen.
Wann lohnt sich ein Upgrade auf einen Bezahltarif?
Sobald Ihre Homepage geschäftskritisch wird, ist ein Upgrade sinnvoll. Wer eine Homepage kostenlos betreibt, stößt ab diesem Punkt an die Grenzen des Gratistarifs. Der Umstieg auf einen Bezahltarif kostet bei deutschen Anbietern wie IONOS oder STRATO im ersten Jahr oft nur 1 EUR pro Monat. Dafür bekommen Sie eine eigene Domain, keine Fremdwerbung, mehr Speicherplatz und erweiterte SEO-Tools. Im Vergleich zu einer professionellen Website, die eine Agentur für 2.000 bis 10.000 EUR erstellt, bleibt ein Baukasten-Tarif auch langfristig die günstigste Option.
Das folgende Reifegradmodell hilft bei der Einschätzung, welche Lösung zu Ihrem aktuellen Stand passt:
| Stufe | Bezeichnung | Typische Merkmale | Empfohlene Lösung |
|---|---|---|---|
| 1 | Testphase | Geschäftsidee validieren, kein Budget | Kostenloser Baukasten mit KI |
| 2 | Erster Auftritt | Eigene Domain nötig, erste Kunden | Bezahltarif ab 7 EUR/Monat |
| 3 | Wachstum | SEO wichtig, regelmäßiger Content | Premium-Baukasten oder WordPress |
| 4 | Professionell | Individuelles Design, E-Commerce | Agentur oder professionelle Website erstellen |
Wenn Sie sich fragen, ob Sie die Homepage selbst bauen oder erstellen lassen sollten: Der KI-gestützte Baukasten ist der Mittelweg. Sie brauchen keine Agentur, erhalten aber ein deutlich besseres Ergebnis als beim manuellen Zusammenklicken von Templates.
Homepage kostenlos und rechtssicher betreiben
Auch eine kostenlose Homepage unterliegt den gleichen rechtlichen Pflichten wie eine professionell erstellte Webseite. In Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es klare Vorgaben, die Sie von Tag eins einhalten müssen.
Das Impressum ist Pflicht für jede geschäftsmäßige Website. Paragraf 5 DDG (ehemals TMG) schreibt vor: Name, Anschrift, Kontaktdaten, Rechtsform und gegebenenfalls Handelsregisternummer müssen leicht auffindbar sein. Ein Verstoß kann eine Abmahnung nach sich ziehen, die zwischen 500 und 1.500 EUR kostet. Bei kostenlosen Baukästen gibt es keinen automatischen Impressum-Generator. Sie müssen den Text selbst erstellen oder einen Dienst wie eRecht24 oder Trusted Shops nutzen.
Die DSGVO verlangt eine Datenschutzerklärung auf jeder Website, die personenbezogene Daten verarbeitet. Das ist bei Kontaktformularen, Analyse-Tools oder eingebetteten Karten der Fall. Zusätzlich brauchen Sie ein Cookie-Consent-Banner. Ein Problem bei kostenlosen Tarifen: Der Baukasten-Anbieter setzt eigene Cookies und zeigt Werbung an. Dafür tragen Sie als Seitenbetreiber die Verantwortung. Prüfen Sie vor der Veröffentlichung, ob Ihr Anbieter einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) bereitstellt.
Deutsche Anbieter wie Jimdo, IONOS und STRATO hosten auf Servern in Deutschland und bieten integrierte Rechtstexte-Tools. Bei US-amerikanischen Anbietern wie Wix oder Squarespace liegen die Server in den USA. Das kann DSGVO-rechtlich problematisch sein. Für Unternehmen mit Sitz im DACH-Raum ist ein deutscher Anbieter die sicherere Wahl.
Seit Juni 2025 gilt zudem das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG). Es betrifft B2C-Online-Shops und digitale Dienstleistungen und kann auch für einfache Unternehmenswebsites relevant werden. Wer eine eigene Domain und Website betreibt, sollte sich frühzeitig mit den Anforderungen befassen.
Kann man eine kostenlose Website ohne Werbung erstellen?
Ja, aber die Optionen sind begrenzt. Google Sites ist der einzige größere Anbieter, der eine komplett werbefreie kostenlose Homepage ermöglicht. Die Funktionen sind allerdings sehr eingeschränkt: kein eigener Domainname, minimale Designoptionen und keine KI-Unterstützung. Für interne Projektseiten oder einfache Informationsseiten reicht Google Sites aus. Für eine Unternehmenswebsite nicht.
Die Alternative: Einen Bezahltarif bei einem deutschen Anbieter wählen. IONOS und STRATO bieten im ersten Jahr Tarife ab 1 EUR pro Monat mit eigener Domain, werbefreier Darstellung und KI-Funktionen. Das ist kein klassischer Gratistarif, aber der Kostenaufwand ist minimal. Wer eine professionelle Homepage ohne Werbung will und trotzdem wenig ausgeben möchte, fährt mit diesen Angeboten am besten.
Ein Vergleich macht den Unterschied deutlich: Bei Wix Free bekommen Sie 500 MB Speicher, eine Subdomain und ein Wix-Werbebanner. Bei IONOS für 1 EUR pro Monat bekommen Sie 10 GB Speicher, eine eigene .de-Domain, keinen Werbebanner und einen KI-Assistenten. Für 12 EUR im Jahr ist der Sprung von “gratis mit Einschränkungen” zu “fast gratis ohne Einschränkungen” minimal.
Ist eine kostenlose Homepage für ein Unternehmen geeignet?
Für den dauerhaften Einsatz als Unternehmenswebsite sind kostenlose Tarife nicht empfehlenswert. Die Subdomain wirkt unprofessionell, die Fremdwerbung untergräbt das Markenimage, und die eingeschränkten SEO-Funktionen verhindern, dass Ihre Seite bei Google sichtbar wird. Wer eine Homepage erstellen möchte, die Kunden gewinnt und Vertrauen aufbaut, braucht mindestens eine eigene Domain und ein werbefreies Design.
Eine kostenlose Homepage eignet sich aber als Startpunkt:
- Testen, ob eine Webpräsenz für Ihr Geschäftsmodell relevant ist
- Einen Prototyp bauen, bevor Sie Budget für eine professionelle Lösung freigeben
- Einen KI-Builder ausprobieren, um zu sehen, was künstliche Intelligenz in der Website-Erstellung leisten kann
- Eine temporäre Seite für ein Event, eine Aktion oder ein Projekt aufsetzen
Wer nach der Testphase weitermachen will, sollte auf einen Bezahltarif mit eigener Domain upgraden. In unserem Vergleich zu Internetseite erstellen lassen finden Sie die Optionen: Agentur, Freelancer oder KI-Baukasten.
Homepage kostenlos erstellen: Checkliste für den Start
Bevor Sie Ihre kostenlose Homepage aufsetzen, klären Sie diese Punkte:
- Ziel definieren: Was soll die Homepage leisten? Visitenkarte im Netz, Kundengewinnung oder Online-Shop?
- Anbieter wählen: Jimdo für deutschen Server und KI-Dialog, Wix für maximale Flexibilität, Webador für unbegrenzten Speicher.
- Inhalte vorbereiten: Texte, Firmenlogo, Fotos und Kontaktdaten. Auch die KI braucht gute Eingaben, um gute Ergebnisse zu liefern.
- Rechtliches klären: Impressum erstellen, Datenschutzerklärung aufsetzen, Cookie-Consent prüfen.
- Mobil testen: Über 43 % der deutschen Web-Zugriffe kommen vom Smartphone. Prüfen Sie Ihre Seite auf dem Handy.
- Upgrade-Zeitpunkt festlegen: Ab wann brauchen Sie eine eigene Domain? Planen Sie den Wechsel ein, bevor Kunden Ihre Subdomain-Adresse kennen.
Der schnellste Einstieg: Öffnen Sie Jimdo oder Hostinger, starten Sie die KI-gestützte Erstellung und haben Sie in 15 Minuten eine Homepage kostenlos online. Die KI übernimmt das Grundgerüst, Sie verfeinern die Details. Das ist der pragmatischste Weg zur eigenen Webseite - ohne Budget, ohne Vorkenntnisse, ohne Wartezeit.
Ob Sie Ihre Homepage kostenlos mit einem Baukasten erstellen oder in einen günstigen Bezahltarif investieren: Der erste Schritt zählt. Eine eigene Webpräsenz ist für jedes Unternehmen Pflicht, und mit KI-Unterstützung war der Einstieg nie einfacher. Sie möchten KI nicht nur für die Homepage, sondern für Prozesse, Kommunikation und Strategie nutzen? Sprechen Sie uns an - wir beraten Sie unverbindlich.
Häufige Fragen
Wo kann ich eine Homepage komplett kostenlos erstellen?
Anbieter wie Wix, Jimdo, Webador und Google Sites bieten Gratis-Tarife, mit denen Sie eine Homepage kostenlos erstellen. Sie erhalten Hosting, einen Drag-and-Drop-Editor und einfache Templates. Die Einschränkung: Ihre Adresse ist eine Subdomain des Anbieters, und auf der Seite erscheint Werbung.
Welche Nachteile hat eine kostenlose Homepage?
Kostenlose Homepages nutzen eine Subdomain statt einer eigenen Domain, zeigen Werbung des Anbieters und bieten begrenzten Speicherplatz (100 bis 500 MB). SEO-Funktionen sind eingeschränkt, E-Commerce fehlt, und der Support beschränkt sich auf FAQs oder Community-Foren.
Kann man eine kostenlose Homepage ohne Werbung erstellen?
Google Sites ist der einzige größere Anbieter, der eine komplett werbefreie kostenlose Homepage ermöglicht. Allerdings sind die Funktionen sehr eingeschränkt. Deutsche Anbieter wie IONOS und STRATO bieten werbefreie Tarife mit eigener Domain bereits ab 1 EUR pro Monat im ersten Jahr.
Wie erstelle ich eine Homepage mit KI?
Öffnen Sie einen KI-Website-Builder wie Jimdo, Hostinger oder Wix ADI und beschreiben Sie Ihre Branche und Ihr Ziel. Die KI generiert automatisch eine komplette Homepage mit Layout, Texten und Bildern. Danach passen Sie das Ergebnis per Drag-and-Drop an und veröffentlichen die Seite.
Ist eine kostenlose Homepage für ein Unternehmen geeignet?
Für den dauerhaften Einsatz als Unternehmenswebsite sind kostenlose Tarife nicht empfehlenswert. Die Subdomain wirkt unprofessionell, die Fremdwerbung untergräbt das Markenimage und die eingeschränkten SEO-Funktionen verhindern Sichtbarkeit bei Google. Als Startpunkt zum Testen einer Geschäftsidee sind sie aber sinnvoll.
Kann ich eine kostenlose Homepage mit eigener Domain erstellen?
Im kostenlosen Tarif bieten die meisten Baukästen nur eine Subdomain (z. B. firmenname.jimdofree.com). Eine eigene .de-Domain erhalten Sie erst im Bezahltarif. Bei IONOS und STRATO ist eine eigene Domain bereits im günstigsten Tarif ab 1 EUR pro Monat enthalten.
Brauche ich Programmierkenntnisse, um eine kostenlose Homepage zu erstellen?
Nein. Moderne Homepage-Baukästen arbeiten mit Drag-and-Drop-Editoren, die keine Programmierkenntnisse erfordern. KI-Website-Builder gehen noch weiter: Sie beschreiben Ihr Projekt in wenigen Sätzen, und die KI erstellt Layout, Texte und Seitenstruktur automatisch.
Was muss ich bei Impressum und DSGVO beachten?
Jede geschäftsmäßige Website in Deutschland braucht ein Impressum (Paragraf 5 DDG) und eine Datenschutzerklärung gemäß DSGVO. Dazu kommt ein Cookie-Consent-Banner. Deutsche Anbieter wie Jimdo, IONOS und STRATO bieten integrierte Rechtstexte-Tools. Bei US-Anbietern müssen Sie die Texte selbst erstellen.
Welcher ist der beste kostenlose Homepage-Baukasten?
Das hängt vom Einsatzzweck ab. Wix bietet die meisten Templates und KI-Funktionen. Jimdo punktet mit deutschem Serverstandort und ChatGPT-Integration. Webador überzeugt mit unbegrenztem Speicherplatz. Google Sites ist komplett werbefrei, bietet aber nur minimale Funktionen.
Wird meine kostenlose Homepage bei Google gefunden?
Eingeschränkt. Kostenlose Baukästen bieten nur Basis-SEO-Funktionen, und eine Subdomain rankt bei Google schlechter als eine eigene Domain. Für bessere Sichtbarkeit benötigen Sie einen Bezahltarif mit eigener Domain, individuellen Meta-Tags und erweiterten SEO-Tools.
Sie möchten KI in Ihrem Unternehmen einsetzen? Sprechen Sie uns an - wir beraten Sie unverbindlich.