Wer eine kostenlose Homepage erstellen will, hat 2026 mehr Möglichkeiten als je zuvor. KI-Website-Builder generieren Design, Texte und Navigation in unter drei Minuten, klassische Homepage-Baukästen bieten Drag-and-Drop-Editoren mit hunderten Vorlagen, und mit WordPress.org lässt sich eine komplette Webseite auf eigenen Servern aufsetzen. Gleichzeitig sind laut Eurostat 21 % der EU-Unternehmen mit mehr als zehn Mitarbeitern noch ohne eigene Website. Das bedeutet: Wer jetzt eine kostenlose Homepage erstellen und online gehen will, gewinnt einen Vorsprung gegenüber Wettbewerbern, die weiterhin auf Social-Media-Profile oder Branchenbucheinträge setzen.
Kennzahlen auf einen Blick
Kennzahl Wert EU-Unternehmen mit Website 79 % (ab 10 Mitarbeiter) Wix-Nutzer weltweit 260 Millionen registriert KI-Builder-Markt 2025 3,8 Mrd. USD (CAGR 21,1 %) WordPress-Marktanteil 42,2 % aller Websites Neue Wix-Websites pro Tag 85.000 Quellen: Eurostat 2025, W3Techs 2026, Verified Market Research 2026
Dieser Guide zeigt, welche kostenlosen Optionen es gibt, wie Sie mit einem KI-Website-Builder in wenigen Schritten zur eigenen Seite kommen und wo die Grenzen kostenloser Tarife liegen.
Kostenlose Homepage erstellen - welche Wege gibt es?
Der Markt teilt sich in drei Kategorien: klassische Homepage-Baukästen mit Gratis-Tarif, KI-Website-Builder, die eine Seite automatisch generieren, und selbst gehostete Systeme wie WordPress.org. Alle drei Wege ermöglichen es, eine eigene Webseite zu erstellen und eine kostenlose Homepage zu betreiben - ohne Programmierkenntnisse. Die Wahl hängt davon ab, wie viel Zeit und technisches Wissen Sie mitbringen.
Klassische Homepage-Baukästen
Anbieter wie Wix, Jimdo, Webador und SITE123 bieten dauerhaft kostenlose Tarife mit Drag-and-Drop-Editoren. Sie wählen eine Design-Vorlage aus, passen Farben und Schriftarten an und fügen Ihre Inhalte ein. Programmierkenntnisse brauchen Sie nicht. Die Bedienung funktioniert per Mausklick, das Ergebnis ist sofort online und responsiv - passt sich also an Smartphones und Tablets an. Wix stellt dabei über 800 Templates zur Verfügung und hat sich laut W3Techs mit einem Marktanteil von 4,3 % aller Websites und einem Wachstum von 32,6 % zum Vorjahr als einer der am schnellsten wachsenden Anbieter etabliert. Die meisten Baukästen arbeiten nach dem Freemium-Modell: Die Basisfunktionen sind kostenlos, erweiterte Funktionen wie eigene Domain oder Online-Shop gibt es gegen Aufpreis.
KI-Website-Builder
KI-gestützte Baukästen wie Wix AI, Jimdo Dolphin, Durable oder IONOS KI-Assistent gehen einen Schritt weiter. Sie beantworten einige Fragen zu Branche, Zielgruppe und gewünschtem Stil. Die KI generiert daraus eine komplette Website mit Layout, Texten und Bildvorschlägen. Durable erstellt eine Seite in 30 Sekunden, Jimdo Dolphin in unter drei Minuten. Der globale KI-Website-Builder-Markt hat laut Verified Market Research 2025 ein Volumen von 3,8 Milliarden USD erreicht und wächst mit einer jährlichen Rate von 21,1 %. Das zeigt: KI-gestützte Website-Erstellung ist kein Nischenthema mehr, sondern Standard. Wer seine eigene Website erstellen möchte, ohne sich mit Design und Textformulierung aufzuhalten, findet in KI-Buildern den schnellsten Einstieg. Mehr dazu in unserem Überblick zur Website-Erstellung mit KI.
Selbst gehostetes WordPress
WordPress.org ist als Software kostenlos. Sie brauchen allerdings Hosting (ab 1 Euro pro Monat bei IONOS oder Hostinger) und eine Domain. Der Vorteil: volle Kontrolle, tausende Plugins, unbegrenzte Erweiterbarkeit. Der Nachteil: höherer Einrichtungsaufwand. IONOS bietet einen KI-Assistenten, der die WordPress-Einrichtung Schritt für Schritt begleitet und Texte sowie Design automatisch generiert. So verbinden Sie die Flexibilität von WordPress mit der Einfachheit eines Homepage-Baukastens. WordPress betreibt laut W3Techs 42,2 % aller Websites weltweit und ist damit das mit Abstand verbreitetste Content-Management-System. Für Unternehmen, die langfristig wachsen wollen, bietet WordPress die größte Zukunftssicherheit.
Welche Homepage-Baukästen sind wirklich dauerhaft kostenlos?
Nicht jeder Gratis-Tarif ist langfristig nutzbar. Einige Anbieter beschränken die kostenlose Version so stark, dass ein Upgrade fast unvermeidlich ist. Andere bieten dauerhaft brauchbare Free-Tarife, mit denen Sie eine kostenlose Homepage erstellen und dauerhaft betreiben können. Die folgende Tabelle zeigt die wichtigsten Unterschiede.
| Anbieter | Subdomain | Werbung | Speicher | Seiten | KI-Features |
|---|---|---|---|---|---|
| Wix Free | deinname.wixsite.com | Wix-Branding | 500 MB | Unbegrenzt | KI-Builder, KI-Texte |
| Jimdo Free | deinname.jimdosite.com | Jimdo-Branding | 5 GB | 5 Seiten | Dolphin-KI |
| Webador Free | deinname.webador.de | Werbebanner | Unbegrenzt | Unbegrenzt | Basis-KI |
| SITE123 Free | deinname.site123.me | Werbung | 500 MB | Begrenzt | TextAI-App |
| Google Sites | sites.google.com/view/… | Keine | Unbegrenzt | Unbegrenzt | Keine |
| Webnode Free | deinname.webnode.de | Werbung | 100 MB | Begrenzt | KI-Texte |
Google Sites ist vollständig kostenlos, zeigt keine Werbung und hat keine Speicherbegrenzung. Dafür fehlen SEO-Funktionen, individuelle Designs und ein eigener Domainname. Für interne Projektseiten oder Vereinsauftritte reicht das. Für eine professionelle Webseite mit eigenem Blog, Kontaktformular und Bildergalerie nicht. Wer professionelle Ergebnisse erzielen will, sollte die Funktionen der einzelnen Baukästen genau vergleichen.
Wix und Jimdo bieten den besten Kompromiss im deutschsprachigen Raum. Jimdo ist ein Hamburger Unternehmen, hostet auf deutschen Servern und erfüllt DSGVO-Anforderungen. Sie können den Baukasten nutzen, um Ihre eigene Webseite mit Bildern, Texten und einem Blog aufzusetzen. Wix punktet mit dem umfangreichsten Funktionsumfang und einem ausgereiften KI-Builder, der professionelle Designs erzeugt. Wer mehr Kontrolle und eine eigene Domain braucht, findet bei IONOS und STRATO Tarife ab 1 Euro pro Monat, die Domain, E-Mail-Postfach und KI-Funktionen gleich mitliefern.
Wie erstelle ich eine kostenlose Homepage mit KI?
Eine kostenlose Homepage mit KI erstellen dauert keine Stunde. Der Ablauf ist bei den meisten Anbietern ähnlich und erfordert weder technisches Vorwissen noch Erfahrung im Webdesign. Hier die drei zentralen Schritte:
- Branche und Ziel beschreiben
- KI generiert Design und Inhalte
- Ergebnis anpassen und veröffentlichen
Schritt 1: Branche und Ziel beschreiben
Sie registrieren sich beim Homepage-Baukasten Ihrer Wahl und beantworten einige Fragen: Welche Branche? Was soll die Webseite leisten? Welchen Stil bevorzugen Sie? Bei Wix AI können Sie alternativ einen Freitext eingeben, der Ihre Website beschreibt. Bei neueren Tools wie Base44 oder Lovable.dev beschreiben Sie die gewünschte Seite direkt im Chat, ähnlich wie bei ChatGPT. Der KI-Website-Builder nutzt diese Angaben, um passende Design-Vorlagen, Farben und Seitenstrukturen auszuwählen.
Schritt 2: KI generiert Design und Inhalte
Auf Basis Ihrer Angaben erstellt die KI eine komplette Website: Seitenstruktur, Navigation, Farbschema, Texte und passende Bilder. Der Baukasten schlägt professionelle Stockfotos vor oder nutzt KI-generierte Bilder, die zum Thema Ihrer Seite passen. Jimdo Dolphin zieht dabei Informationen aus bestehenden Social-Media-Profilen, falls Sie das erlauben. Durable generiert sogar eine erste Version in 30 Sekunden. Laut GitHub Developer Survey 2024 berichten 81 % der Entwickler über gesteigerte Produktivität beim Einsatz von KI-Tools in der Webentwicklung. Für Nicht-Techniker fällt der Gewinn noch deutlicher aus: Was früher Wochen dauerte, erledigt der KI-Builder in Minuten. Die KI-generierten Inhalte sind ein Startpunkt. Texte sollten Sie immer auf Richtigkeit prüfen und an Ihren eigenen Stil anpassen. Ein automatisch erzeugter „Über uns”-Text klingt selten so, wie Sie es selbst formulieren würden.
Schritt 3: Anpassen und veröffentlichen
Nach der Generierung wechseln Sie in den regulären Editor des Baukastens. Dort ändern Sie Texte, tauschen Bilder aus und passen das Layout per Drag-and-Drop an. Neue Seiten legen Sie mit wenigen Klicks an: Startseite, Über uns, Kontakt, Blog und Referenzen sind typische Unterseiten für einen professionellen Unternehmensauftritt. Den Blog können Sie nutzen, um regelmäßig neue Inhalte zu veröffentlichen und bei Google besser gefunden zu werden. Vergessen Sie nicht: Impressum und Datenschutzerklärung sind im DACH-Raum Pflicht. Jimdo bietet im „Grow Legal”-Tarif einen Rechtstexte-Manager, STRATO hat einen ähnlichen Service. Im kostenlosen Tarif müssen Sie Impressum und Datenschutzseite manuell anlegen. Sobald alles steht, veröffentlichen Sie die Seite mit einem Klick und Ihre Homepage ist online.
Wer den gesamten Prozess lieber abgeben möchte, findet in unserem Guide zu Homepage erstellen lassen einen Vergleich von Agentur, Freelancer und KI-Baukasten mit konkreten Preisen.
Was sind die Grenzen einer kostenlosen Homepage?
Die drei größten Grenzen einer kostenlosen Homepage sind: Subdomain statt eigener Domain, Werbebanner des Anbieters und eingeschränkte SEO-Funktionen. Wer eine kostenlose Homepage erstellen möchte, sollte diese Einschränkungen kennen, bevor er sich für einen Anbieter entscheidet.
Subdomain und Anbieter-Werbung
Jeder kostenlose Tarif arbeitet mit einer Subdomain wie deinname.wixsite.com oder deinname.jimdosite.com. Dazu kommen Werbebanner oder ein Branding-Hinweis des Anbieters. Für Geschäftskunden wirkt das unprofessionell. Eine Subdomain signalisiert: Diese Webseite wurde kostenlos erstellt. Google bewertet Subdomains zudem als weniger vertrauenswürdig, was sich negativ auf Ihr Suchmaschinenranking auswirkt. Einzige Ausnahme: Google Sites zeigt keine Werbung, bietet aber auch keine SEO-Funktionen.
Begrenzter Speicher und fehlende Funktionen
Wix Free bietet 500 MB Speicher, Webnode sogar nur 100 MB. Das reicht für eine einfache Visitenkarte mit wenigen Seiten, nicht für einen bildlastigen Unternehmensauftritt mit Blog, Galerie und Kundenstimmen. Dazu kommen fehlende Funktionen: Kein eigenes E-Mail-Postfach, eingeschränkte SEO-Einstellungen, kein Online-Shop und oft kein SSL-Zertifikat. Jimdo begrenzt den kostenlosen Tarif auf fünf Unterseiten, Strikingly erlaubt sogar nur eine einzige Seite. Bilder und Videos verbrauchen schnell den verfügbaren Speicherplatz, und ohne die Möglichkeit, neue Seiten und einen eigenen Blog hinzuzufügen, stößt die Webseite an ihre Grenzen. Wer den Baukasten professionell nutzen will, kommt am Upgrade kaum vorbei.
Eingeschränkte SEO-Funktionen
Suchmaschinenoptimierung entscheidet darüber, ob Ihre eigene Webseite bei Google gefunden wird. Kostenlose Tarife bieten oft keine individuellen Meta-Tags, keine saubere URL-Struktur und keinen Zugang zur Google Search Console. Wer eine kostenlose Homepage erstellen und über Suchmaschinen Kunden gewinnen will, stößt mit einem Gratis-Tarif schnell an Grenzen. Kostenpflichtige Tarife ab 5 Euro pro Monat schalten erweiterte SEO-Tools frei: Sitemap-Generierung, 301-Redirects, strukturierte Daten und die Möglichkeit, Seiten gezielt für bestimmte Keywords zu optimieren. Auch die Einbindung professioneller Bilder mit Alt-Texten, die Erstellung eines Blogs und die Anbindung an Google Analytics sind in kostenlosen Tarifen meist nicht oder nur eingeschränkt möglich.
Für wen eignet sich eine kostenlose Homepage?
Eine kostenlose Homepage eignet sich für Vereine, Hobbyprojekte, Studierende mit Portfolio und als Testlauf vor einem kostenpflichtigen Tarif. Für Unternehmen mit Kundenkontakt empfiehlt sich dagegen mindestens ein günstiger Tarif mit eigener Domain. Die folgende Einordnung hilft bei der Entscheidung.
Vereine, gemeinnützige Projekte und Studierende kommen mit einem kostenlosen Homepage-Baukasten gut zurecht. Die Subdomain stört nicht, Werbung fällt kaum ins Gewicht, und die Funktionen reichen für eine Informationsseite mit Bildern und Texten. Auch als Test ist ein kostenloser Tarif sinnvoll: Sie probieren den Baukasten aus, nutzen die KI-Funktionen zum Experimentieren und entscheiden später, ob sich ein Upgrade lohnt. Laut Eurostat verfügen 79 % der EU-Unternehmen mit mehr als zehn Beschäftigten über eine eigene Website. Jedes fünfte Unternehmen verschenkt also Sichtbarkeit - oft, weil der Einstieg zu teuer oder zu kompliziert erscheint. Eine kostenlose Homepage kann diesen Einstieg erleichtern.
Für Selbstständige, Handwerksbetriebe oder kleine Unternehmen mit Kundenkontakt empfiehlt sich zumindest ein günstiger Tarif mit eigener Domain. Bereits ab 1 Euro pro Monat bei IONOS oder Hostinger bekommen Sie eine .de-Domain, ein E-Mail-Postfach, erweiterte SEO-Funktionen und KI-Unterstützung. Der Unterschied in der Außenwirkung ist erheblich: info@mein-betrieb.de statt eine Gmail-Adresse, mein-betrieb.de statt mein-betrieb.jimdosite.com. In unserem Ratgeber zu Website und Domain erfahren Sie, wie Domain-Registrierung und Hosting zusammenspielen.
Kostenlos vs. günstig: Wann lohnt sich ein Upgrade?
Die Grenze zwischen kostenlos und kostenpflichtig verschwimmt. Tarife ab 1 Euro pro Monat bieten Leistungen, die vor fünf Jahren noch 20 Euro gekostet haben. Die Frage ist deshalb weniger „kostenlos oder nicht”, sondern „was brauche ich wirklich?”. Die meisten Nutzer, die eine kostenlose Homepage erstellen, wechseln innerhalb weniger Monate auf einen bezahlten Tarif, weil sie an die Grenzen des Gratis-Angebots stoßen.
Was günstige Tarife zusätzlich bieten
Eigene Domain, werbefreie Website, mehr Speicherplatz, professionelles E-Mail-Postfach, erweiterte SEO-Tools und priorisierter Support. Bei IONOS und STRATO kommen deutsche Server, DSGVO-Konformität und ein Rechtstexte-Manager dazu. Hostinger liefert eine KI-Heatmap, die zeigt, wohin Besucher auf Ihrer Seite schauen. Die folgende Tabelle vergleicht die Leistungsstufen.
| Merkmal | Gratis-Tarif | Günstig (1-5 Euro/Monat) | Premium (10-20 Euro/Monat) |
|---|---|---|---|
| Eigene Domain | Nein | Ja (inkl.) | Ja (inkl.) |
| Werbefrei | Nein | Ja | Ja |
| E-Mail-Postfach | Nein | Ja | Ja |
| Speicherplatz | 100-500 MB | 10-50 GB | 50-200 GB |
| SEO-Tools | Eingeschränkt | Erweitert | Vollständig |
| KI-Features | Basis | Erweitert | Vollständig |
| Online-Shop | Nein | Eingeschränkt | Ja |
| Support | Community/FAQ | E-Mail/Chat | 24/7 Telefon |
Für eine einfache Visitenkarten-Website, die Sie gelegentlich aktualisieren, reicht ein kostenloser Tarif - Sie können Ihre Website kostenlos betreiben und bei Bedarf später upgraden. Sobald die Homepage Kunden gewinnen, Vertrauen aufbauen oder bei Google ranken soll, lohnt sich ein günstiger Tarif. Die Kosten von 12 bis 60 Euro pro Jahr sind für jedes Unternehmen tragbar und der Gewinn an Professionalität überwiegt deutlich.
Wer eine hochwertige Seite mit individuellem Design benötigt, findet in unserem Guide zur professionellen Website-Erstellung einen Vergleich aller Optionen mit Kostenübersicht.
DSGVO und rechtliche Pflichten bei kostenlosen Homepages
Im DACH-Raum gelten strenge rechtliche Anforderungen, die auch für kostenlose Websites gelten. Ein Impressum ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz Pflicht. Die Datenschutzerklärung muss die DSGVO-Vorgaben erfüllen, und ein Cookie-Banner gehört auf jede Seite, die Tracking-Tools oder externe Dienste einbindet. Diese Pflichten gelten unabhängig davon, ob Sie eine kostenlose Homepage erstellen oder einen Premium-Tarif nutzen.
Kostenlose Baukästen mit US-Servern wie Wix oder SITE123 stehen dabei unter besonderer Beobachtung. Die Datenübertragung in die USA erfordert zusätzliche Schutzmaßnahmen nach dem EU-US Data Privacy Framework. Jimdo und IONOS hosten auf deutschen Servern und erfüllen die DSGVO-Anforderungen standardmäßig. Seit August 2024 gilt zudem der EU AI Act, der Transparenzpflichten für KI-generierte Inhalte vorsieht. Wer KI-Texte auf seiner Website veröffentlicht, sollte diese als solche kennzeichnen können, auch wenn die genauen Umsetzungsregeln für kleinere Unternehmen noch ausgearbeitet werden.
Kostenlose Homepage erstellen mit KI - Fazit und nächste Schritte
Eine kostenlose Homepage erstellen geht 2026 schneller und einfacher als je zuvor. KI-Website-Builder wie Wix AI, Jimdo Dolphin und IONOS KI-Assistent generieren in wenigen Minuten eine funktionsfähige Website mit responsive Design für alle Geräte. Klassische Baukästen bieten Drag-and-Drop-Editoren mit hunderten Vorlagen. Für Vereine, Hobbyprojekte und erste Tests ist ein Gratis-Tarif ausreichend. Laut Verified Market Research wächst der KI-Builder-Markt jährlich um 21,1 % - die Tools werden also kontinuierlich besser.
Für Unternehmen, die Kunden über ihre eigene Website gewinnen wollen, empfiehlt sich der Einstieg mit einem günstigen Tarif ab 1 Euro pro Monat. Eigene Domain, werbefreie Darstellung und erweiterte SEO-Funktionen machen den Unterschied zwischen einer Spielerei und einer professionellen Online-Präsenz. Die Investition ist minimal, der Gewinn an Sichtbarkeit und Vertrauen erheblich. Wer eine kostenlose Homepage erstellen und später skalieren will, startet mit einem Gratis-Tarif, sammelt erste Erfahrungen und wechselt bei Bedarf auf einen bezahlten Tarif mit mehr Funktionen.
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Häufige Fragen
Ist eine kostenlose Homepage wirklich komplett kostenlos?
Ja, Anbieter wie Wix, Jimdo, Webador und Google Sites bieten dauerhaft kostenlose Tarife ohne versteckte Kosten. Die Einschränkungen: Sie nutzen eine Subdomain (z. B. deinname.wixsite.com), es wird Anbieter-Werbung eingeblendet, und Funktionen wie eigene Domain, E-Mail-Postfach oder erweiterte SEO-Tools fehlen. Die Basisfunktionen reichen aber aus, um eine einfache Webseite zu erstellen und online zu stellen.
Welcher kostenlose Homepage-Baukasten ist der beste?
Wix bietet den größten Funktionsumfang im kostenlosen Tarif: unbegrenzte Seiten, über 800 Design-Vorlagen und einen KI-Website-Builder. Jimdo ist als deutsches Unternehmen mit Servern in Deutschland für DSGVO-Konformität gut aufgestellt. Webador punktet mit unbegrenztem Speicherplatz. Welcher Baukasten am besten passt, hängt davon ab, ob Sie eher Wert auf Funktionsvielfalt, Datenschutz oder Speicherplatz legen.
Kann ich eine kostenlose Homepage später auf eine eigene Domain umziehen?
Ja, bei fast allen Anbietern können Sie jederzeit auf einen kostenpflichtigen Tarif mit eigener Domain upgraden. Bei Wix, Jimdo und Webador bleiben alle Inhalte und Einstellungen erhalten. Die Umstellung dauert wenige Minuten. Eigene Domains beginnen bei etwa 1 Euro pro Monat und sind bei vielen Anbietern im ersten Jahr inklusive.
Kann man mit KI eine kostenlose Homepage erstellen?
Ja. Wix AI, Jimdo Dolphin und Durable bieten KI-gestützte Website-Erstellung auch in ihren kostenlosen Tarifen. Sie beschreiben Ihre Branche und Ziele, die KI generiert daraus Design, Texte und Seitenstruktur. Durable erstellt eine erste Version in 30 Sekunden, Jimdo Dolphin in unter drei Minuten. Die Ergebnisse sind ein guter Startpunkt, sollten aber immer manuell nachbearbeitet werden.
Sind kostenlose Homepages DSGVO-konform?
Das hängt vom Anbieter ab. Jimdo und IONOS hosten auf deutschen Servern und erfüllen die DSGVO-Anforderungen standardmäßig. Bei Anbietern mit US-Servern wie Wix oder SITE123 ist die Datenübertragung in die USA datenschutzrechtlich sensibel. Unabhängig vom Anbieter sind Sie als Betreiber verpflichtet, ein Impressum, eine Datenschutzerklärung und ein Cookie-Banner auf Ihrer Website bereitzustellen.
Was kostet eine professionelle Homepage im Vergleich?
Ein kostenloser Baukasten kostet nichts, bietet aber nur Basisfunktionen. Günstige Tarife mit eigener Domain, E-Mail und erweiterten Funktionen beginnen bei 1 Euro pro Monat (IONOS, Hostinger). Premium-Tarife mit Online-Shop und 24/7-Support liegen bei 10 bis 20 Euro pro Monat. Eine Agentur verlangt für eine individuelle Unternehmenswebsite zwischen 2.000 und 15.000 Euro. Für kleine Unternehmen bieten KI-Baukästen ab 1 Euro das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.
Wie verdienen kostenlose Homepage-Baukästen Geld?
Die meisten Anbieter arbeiten nach dem Freemium-Modell. Die Basisversion ist kostenlos und dient als Einstieg. Geld verdienen die Anbieter über kostenpflichtige Upgrades: eigene Domain, werbefreie Darstellung, mehr Speicherplatz, E-Mail-Postfach und erweiterte Funktionen. Außerdem verkaufen einige Anbieter Zusatzdienste wie Logo-Design, SEO-Beratung oder Marketing-Tools.
Kann ich mit einer kostenlosen Homepage bei Google ranken?
Das ist schwierig. Kostenlose Tarife verwenden Subdomains, die Google als weniger vertrauenswürdig einstuft. Dazu fehlen erweiterte SEO-Einstellungen wie individuelle Meta-Tags, saubere URLs und strukturierte Daten. Für lokale Sichtbarkeit kann ein Google-Business-Profil eine kostenlose Homepage ergänzen. Wer ernsthaft über Suchmaschinen gefunden werden will, braucht mindestens einen günstigen Tarif mit eigener Domain und erweiterten SEO-Tools.
Was ist der Unterschied zwischen Homepage-Baukasten und WordPress?
Ein Homepage-Baukasten wie Wix oder Jimdo ist eine fertige Plattform: Sie registrieren sich, wählen ein Design und füllen Inhalte ein. Alles läuft beim Anbieter, technische Wartung entfällt. WordPress.org dagegen ist eine Open-Source-Software, die Sie auf eigenem Hosting installieren. WordPress bietet maximale Flexibilität und Erweiterbarkeit durch tausende Plugins, erfordert aber mehr technisches Wissen und regelmäßige Updates.
Brauche ich technisches Wissen, um eine kostenlose Homepage zu erstellen?
Nein. Moderne Homepage-Baukästen arbeiten mit Drag-and-Drop-Editoren, bei denen Sie Elemente per Mausklick verschieben und anpassen. KI-Website-Builder reduzieren den Aufwand noch weiter: Sie beantworten einige Fragen und die KI erstellt eine fertige Website. Grundlegende Computerkenntnisse reichen aus. Für das Einrichten von Impressum und Datenschutzerklärung gibt es bei vielen Anbietern Vorlagen und Assistenten.
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