Eine kostenlose Website mit Domain klingt nach dem idealen Einstieg ins Netz, doch die Realität hinter den Gratis-Tarifen sieht differenzierter aus. Laut Eurostat verfügen 79 % der EU-Unternehmen mit mehr als zehn Beschäftigten über eine eigene Website, während gerade Kleinstunternehmen und Gründer oft auf eine Subdomain angewiesen bleiben. Gleichzeitig sind bei der DENIC über 17,5 Millionen .de-Domains registriert. Wer eine eigene Domain will, muss also wissen: Welche Anbieter liefern Website und Domain tatsächlich zusammen, was kostet das realistisch, und wie helfen KI-Website-Builder dabei, den Aufwand auf ein Minimum zu drücken? Die folgenden Abschnitte vergleichen die wichtigsten Baukästen und Tools, decken versteckte Kosten auf und zeigen Schritt für Schritt, wie Sie selbst eine kostenlose Website mit eigener Domain online stellen.
Kennzahlen auf einen Blick
Kennzahl Wert Registrierte .de-Domains über 17,5 Millionen (DENIC) EU-Unternehmen mit eigener Website 79 % (Eurostat 2025) Kosten einer .de-Domain pro Jahr 12 - 16 Euro regulär WordPress-Marktanteil weltweit 42,2 % aller Websites (W3Techs 2026) Wix-Wachstum gegenüber Vorjahr +32,6 % (Colorlib/W3Techs 2026) Weltweit registrierte Domains 386,9 Millionen (Verisign Q4/2025) Quellen: DENIC, Eurostat, Verisign Domain Name Industry Brief, W3Techs, IONOS/STRATO Preislisten 2026
Kostenlose Website mit Domain - geht das wirklich?
Die kurze Antwort: Eine komplett kostenlose Website mit eigener Domain gibt es bei keinem seriösen Anbieter dauerhaft. Alle großen Homepage-Baukästen wie Wix, Jimdo oder Webador bieten zwar Gratis-Tarife an, vergeben dort aber nur Subdomains wie meinname.wixsite.com oder meinname.jimdofree.com. Eine eigene Domain wie meinefirma.de ist immer an einen kostenpflichtigen Tarif gekoppelt.
Der Unterschied zwischen Subdomain und eigener Domain ist dabei mehr als kosmetisch. Eine Subdomain signalisiert Besuchern und Suchmaschinen, dass die Seite auf einer fremden Plattform läuft. Google behandelt Subdomains als Teil der Hauptdomain des Anbieters, was das Ranking erschwert. Für geschäftliche Zwecke - ob Handwerksbetrieb, Freiberufler oder Verein - ist eine eigene Domain deshalb fast immer die bessere Wahl. Auch für die Suchmaschinenoptimierung spielt die Domain eine zentrale Rolle: Eine eigene Webadresse baut eigenständige Autorität auf, während sich eine Subdomain diese Autorität mit tausenden anderen Nutzern teilt.
Die gute Nachricht: Der Einstieg ist günstiger als viele denken. Bei Anbietern wie IONOS starten Komplettpakete mit eigener Domain, SSL-Zertifikat und KI-Website-Builder ab 1 Euro pro Monat. Hostinger bietet ähnliche Pakete ab 2,99 Euro monatlich inklusive Domain für das erste Jahr. Wer eine dauerhaft kostenlose Homepage als Testversion nutzen will, kann das tun - sollte aber den Wechsel auf eine eigene Domain einplanen, sobald die Seite geschäftlich genutzt wird. Der Sprung von der Subdomain zur eigenen Domain lässt sich bei den meisten Anbietern mit wenigen Klicks vollziehen.
Anbieter mit kostenloser Website und eigener Domain im Vergleich
Der Markt für Homepage-Baukästen ist unübersichtlich. Einige Anbieter werben mit kostenlosen Tarifen, andere setzen auf günstige Einstiegspreise mit Domain inklusive. Die folgende Tabelle zeigt die wichtigsten Optionen für den DACH-Raum und hilft bei der Entscheidung, welchen Baukasten Sie nutzen sollten.
| Anbieter | Gratis-Tarif | Eigene Domain inklusive | Monatliche Kosten ab | KI-Funktionen | Speicher | Server in DACH |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Wix | Ja | Nein (ab Premium) | 13 Euro | Wix ADI, KI-Chat | 500 MB (Free) | EU-Server wählbar |
| Jimdo | Ja | Nein (ab Start) | 11 Euro | Jimdo Dolphin | 500 MB (Free) | Deutschland |
| IONOS MyWebsite | Nein | Ja | 1 Euro | KI-Generator, KI-Texte, KI-Bilder | 10 GB | Deutschland |
| Hostinger | Nein | Ja (1 Jahr gratis) | 2,99 Euro | KI-Builder, KI-Bilder, KI-Logo | 100 GB | International |
| Webador | Ja | Nein (ab Pro) | 4,50 Euro | Begrenzt | Unbegrenzt (Free) | Niederlande (EU) |
| WordPress.com | Ja | Nein (ab Premium) | 4 Euro | KI-Texteditor | 1 GB (Free) | International |
| Google Sites | Ja | Nein | Kostenlos | Keine | Unbegrenzt | Google-Server |
Der Vergleich zeigt ein klares Muster: Wer sofort eine eigene Domain braucht, fährt mit IONOS oder Hostinger am günstigsten. Beide liefern Domain, Webhosting und KI-Funktionen im Paket. Wer erst testen will und die Domain später dazubucht, startet bei Wix oder Jimdo kostenlos und kann dort Design-Vorlagen und den Drag-and-Drop-Editor ausprobieren. Google Sites ist komplett kostenlos und zeigt keine Werbung, bietet dafür aber keine eigene Domain und keine KI-Tools. Für Unternehmen im DACH-Raum sind IONOS und Jimdo besonders relevant, weil beide auf deutschen Servern hosten und DSGVO-konforme Lösungen bieten.
Wix - größte Gestaltungsfreiheit mit KI
Wix ist mit einem Marktanteil von 4,3 % aller Websites weltweit (W3Techs, April 2026) einer der größten Baukästen und verzeichnete im letzten Jahr ein Wachstum von 32,6 %. Der kostenlose Tarif bietet 500 MB Speicher und einen Drag-and-Drop-Editor mit hunderten Design-Vorlagen für verschiedene Branchen. Wix ADI erstellt auf Basis weniger Angaben ein komplettes Design-Konzept, und der KI-Chat erlaubt es, Elemente per Textbefehl zu ändern. Die Einschränkung: Werbebanner des Anbieters und eine Subdomain. Für die eigene Domain ist mindestens der Light-Tarif ab 13 Euro monatlich nötig. Der Support im Gratis-Tarif beschränkt sich auf die Wissensdatenbank, persönlicher E-Mail-Support ist kostenpflichtigen Tarifen vorbehalten.
Jimdo - KI-Baukasten mit Serverstandort Deutschland
Jimdo richtet sich an Einsteiger, die schnell und selbst eine Webseite erstellen wollen. Der KI-Assistent Dolphin fragt Branche, Ziel und Stil ab und erstellt daraus eine fertige Seite mit passenden Texten und Bildern. Im kostenlosen Tarif gibt es 500 MB Speicherplatz und bis zu fünf Seiten. Für eine eigene Domain beginnt der Start-Tarif bei 11 Euro pro Monat. Jimdo hostet auf Servern in Deutschland, was für die DSGVO-Konformität ein Pluspunkt ist. Jimdo bietet zudem als einziger Baukasten mit dem Grow-Legal-Tarif einen integrierten Abmahnschutz mit anwaltlich gepflegten Rechtstexten.
IONOS - günstigster Einstieg mit eigener Domain
IONOS liefert mit MyWebsite Now ein Komplettpaket ab 1 Euro pro Monat inklusive eigener Domain, E-Mail-Adresse und SSL-Zertifikat. Der KI-Website-Generator erstellt drei Design-Vorschläge nach Eingabe von Branche und Firmenname. Dazu kommen ein KI-Textgenerator und ein KI-Bildgenerator, mit denen Sie Bilder und Texte für Ihre Seite erstellen lassen können. IONOS hostet auf deutschen Servern und ist damit für Unternehmen mit DSGVO-Anforderungen eine der sichersten Optionen. Der Support umfasst Telefon- und E-Mail-Hilfe auch für Einsteiger.
Hostinger - umfangreichste KI-Suite
Hostinger bietet den funktionsreichsten KI-Website-Builder im Vergleich. Der KI-Assistent erstellt eine komplette Website in unter 60 Sekunden (Colorlib, 2026). Im Paket enthalten sind KI-Texteditor, KI-Bildgenerator, KI-Logo-Maker und KI-SEO-Assistent. Der SEO-Assistent analysiert Ihre Seite und schlägt Verbesserungen bei Meta-Tags und Seitenstruktur vor. Die Domain ist im ersten Jahr kostenlos, danach fallen reguläre Domain-Gebühren an. Die Tarife starten bei 2,99 Euro pro Monat, und der Live-Support ist rund um die Uhr erreichbar. Wer eine eigene Website mit Domain selbst erstellen und dabei möglichst viele KI-Tools nutzen will, findet hier das breiteste Angebot.
Wie viel kostet eine eigene Domain?
Eine eigene Domain ist die Grundlage für jede professionelle Online-Präsenz. Die Kosten dafür sind überschaubar und richten sich nach der gewählten Endung. Laut den aktuellen Preislisten von IONOS und STRATO (Stand April 2026) bewegen sich die Preise für die gängigsten Domain-Endungen in folgendem Rahmen:
| Domain-Endung | Aktionspreis (1. Jahr) | Regulärer Preis pro Jahr | Typischer Einsatz |
|---|---|---|---|
| .de | ab 1 Euro | 12 - 16 Euro | Standard für Deutschland |
| .com | ab 1 Euro | 20 - 24 Euro | International |
| .at | ab 12 Euro | 15 - 20 Euro | Österreich |
| .ch | ab 12 Euro | 15 - 25 Euro | Schweiz |
| .org | ab 2 Euro | 12 - 20 Euro | Organisationen, Vereine |
Die meisten Homepage-Baukästen und Hosting-Anbieter inkludieren eine Domain im Paketpreis, zumindest für das erste Jahr. Danach verlängert sich die Domain zum regulären Preis. Wer die Domain separat registrieren und selbst verwalten will, kann das bei Registraren wie DENIC (für .de-Domains) oder über Anbieter wie IONOS, STRATO oder united-domains tun. Im Paketpreis ist neben der Domain üblicherweise auch Webspace, ein Content-Management-System (CMS) oder ein Baukastensystem und eine E-Mail-Adresse enthalten. Eine .de-Domain kostenlos zu bekommen ist realistisch nur im Rahmen eines Hosting-Pakets möglich, als reine Gratis-Domain ohne Hosting gibt es keine seriösen Angebote.
KI-Website-Builder: Kostenlose Website mit Domain in Minuten erstellen
KI verändert die Art, wie Websites entstehen. Statt stundenlang Vorlagen zu durchsuchen, Texte zu schreiben und Bilder zu suchen, übernehmen KI-Website-Builder den Großteil der Arbeit. Rund 40 % der Webdesigner nutzen laut einer Branchenerhebung von Colorlib (2026) täglich KI-Tools bei der Website-Erstellung. Das Angebot reicht vom vollautomatischen Generator bis zum KI-gestützten Drag-and-Drop-Editor.
So funktioniert ein KI-Website-Builder
Ein KI-Website-Builder analysiert Ihre Angaben zu Branche, Zielgruppe und gewünschtem Stil. Daraus generiert die KI ein komplettes Website-Design inklusive Farbschema, Seitenlayout, Navigation und Textentwürfen. Bei Anbietern wie Wix können Sie per Chat-Befehl einzelne Elemente ändern, bei IONOS wählen Sie aus drei KI-generierten Entwürfen. Die Ergebnisse sind sofort nutzbar und lassen sich anschließend per Drag-and-Drop-Editor verfeinern. Bilder liefern die KI-Bildgeneratoren von Hostinger und IONOS gleich mit, sodass Sie keine externen Bilddatenbanken nutzen müssen.
Der Unterschied zu klassischen Baukastensystemen liegt im Grad der Automatisierung. Während Sie bei einem herkömmlichen Baukasten jedes Element selbst platzieren, Texte selbst schreiben und Bilder selbst auswählen, erledigt der KI-Builder diese Schritte automatisch. Sie brauchen weder HTML-Kenntnisse noch Webdesign-Erfahrung. Sie korrigieren und passen an, statt bei null zu starten. Für alle, die ihre Homepage kostenlos oder günstig online stellen wollen, spart das Stunden an Arbeit. Die KI übernimmt auch die Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung: Meta-Tags, Seitenstruktur und Ladegeschwindigkeit werden automatisch optimiert.
Website mit KI und eigener Domain erstellen - Schritt für Schritt
Der konkrete Ablauf am Beispiel von IONOS MyWebsite:
- Konto erstellen und Tarif mit Domain auswählen (ab 1 Euro pro Monat)
- Firmennamen und Branche eingeben - die KI generiert drei Design-Vorschläge
- Favorisierten Entwurf auswählen und per Drag-and-Drop-Editor anpassen
- KI-Textgenerator nutzen, um Seitentexte erstellen zu lassen
- Bilder über den integrierten KI-Bildgenerator erstellen oder eigene hochladen
- Domain-Adresse konfigurieren (die Registrierung übernimmt der Anbieter)
- Impressum und Datenschutzerklärung einpflegen
- Website veröffentlichen und online stellen
Der gesamte Prozess dauert je nach Umfang 15 bis 45 Minuten. Zum Vergleich: Eine professionelle Website erstellen lassen - ob durch Agentur oder Freelancer - kostet zwischen 2.000 und 15.000 Euro und dauert vier bis zwölf Wochen. KI-Builder schließen damit die Lücke zwischen kostenlos und professionell. Wer noch unsicher ist, ob ein Baukasten oder eine individuell entwickelte Seite besser passt, findet in unserem Guide zum Thema Homepage erstellen lassen eine Entscheidungshilfe.
Kann ich meine kostenlose Website auf eine eigene Domain umziehen?
Ja, der Umzug von einer Subdomain auf eine eigene Domain ist bei allen großen Baukästen möglich - allerdings nur durch ein Upgrade auf einen kostenpflichtigen Tarif beim selben Anbieter. Ein Umzug der gesamten Website zu einem anderen Anbieter inklusive Domain ist dagegen mit Einschränkungen verbunden: Die meisten Baukästen erlauben keinen Export der kompletten Seite mit Design und Struktur. Sie müssten die Seite beim neuen Anbieter neu aufbauen.
Bei Wix lässt sich eine bestehende kostenlose Website durch Buchung eines Premium-Tarifs sofort mit einer eigenen Domain verbinden. Das Design, alle Inhalte und die Seitenstruktur bleiben erhalten. Jimdo, Webador und WordPress.com funktionieren genauso: Tarif upgraden, Domain auswählen, fertig. Die Domain selbst registriert der Anbieter in der Regel automatisch, Sie müssen sich nicht um DNS-Einstellungen oder technische Konfiguration kümmern.
Wer bereits eine eigene Domain besitzt und diese mit einem kostenlosen Baukasten nutzen möchte, steht vor einem Problem: Keiner der getesteten Anbieter erlaubt die Anbindung einer externen Domain im Gratis-Tarif. Dafür ist immer ein kostenpflichtiger Tarif erforderlich. Der günstigste Weg bleibt IONOS ab 1 Euro pro Monat oder Hostinger ab 2,99 Euro monatlich.
Welche versteckten Kosten haben kostenlose Website-Angebote?
Kostenlose Tarife bei Homepage-Baukästen sind ein Marketing-Instrument. Sie locken Nutzer an und setzen darauf, dass diese früher oder später auf einen bezahlten Tarif wechseln. Wer die versteckten Kosten kennt, kann informiert entscheiden.
Werbebanner und Branding des Anbieters
Fast alle kostenlosen Baukästen blenden auf Ihrer Website Werbung ein: Ein Banner am oberen Seitenrand bei Wix, ein Footer-Hinweis bei Jimdo, ein Badge bei Webflow. Diese Werbung lenkt Besucher ab, bremst die Ladegeschwindigkeit und wirkt bei geschäftlicher Nutzung unprofessionell. Die einzige Ausnahme unter den großen Anbietern ist Google Sites, das komplett werbefrei bleibt, dafür aber weder eine eigene Domain, KI-Funktionen noch Support bietet.
Eingeschränkter Speicherplatz und fehlende Funktionen
Im Gratis-Tarif liegt der verfügbare Webspace typischerweise bei 100 MB bis 1 GB. Für eine einfache Seite mit Text und wenigen Bildern reicht das. Sobald Sie einen Blog erstellen, ein Portfolio mit hochauflösenden Bildern pflegen, eine Landing Page für eine Kampagne aufsetzen oder gar einen Online-Shop betreiben wollen, stoßen Sie schnell an Grenzen. Auch Funktionen wie Google Analytics, benutzerdefinierte Formulare, Passwortschutz, eigene E-Mail-Adressen und professioneller Support per Telefon oder Mail fehlen in den kostenlosen Varianten. Responsive Design für mobile Endgeräte ist bei den meisten Baukästen auch im Gratis-Tarif enthalten - hier gibt es keine Einschränkung. Laut StatCounter entfallen in Deutschland 44 % des Web-Traffics auf mobile Geräte (März 2026), weshalb ein mobilfreundliches Design unverzichtbar ist.
Domain-Kosten nach der Testphase
Anbieter wie Hostinger inkludieren eine kostenlose Domain im ersten Jahr, danach fallen reguläre Gebühren an. Eine .de-Domain kostet dann rund 12 bis 16 Euro pro Jahr, eine .com-Domain 20 bis 24 Euro jährlich (IONOS/STRATO Preislisten, 2026). Dieser Betrag ist überschaubar, aber wer rein kostenlos bleiben möchte, muss ihn einkalkulieren. Der Weg zu einer kostenlosen Homepage erstellen führt eben nur bis zur Subdomain - für die eigene Domain fällt immer ein Betrag an.
Wann lohnt sich ein bezahlter Tarif mit eigener Domain?
Die Entscheidung zwischen kostenlos und bezahlt hängt vom Zweck der Website ab. Für eine private Seite, ein Hobbyprojekt oder eine Hochzeitseinladung reicht ein Gratis-Baukasten vollkommen aus. Für alles, was geschäftlich genutzt wird, ist ein Tarif mit eigener Domain die bessere Wahl. Die folgende Gegenüberstellung zeigt, wo die Unterschiede liegen.
| Kriterium | Kostenlos (Subdomain) | Bezahlt (eigene Domain) |
|---|---|---|
| Kosten pro Monat | 0 Euro | ab 1 Euro |
| Domain-Adresse | meinname.anbieter.com | meinname.de |
| Werbung des Anbieters | Ja | Nein |
| E-Mail-Adresse | Nicht inklusive | info@meinname.de inklusive |
| SEO-Potenzial | Eingeschränkt | Volle Domain-Autorität |
| DSGVO-Konformität | Erschwert | Besser kontrollierbar |
| Speicherplatz | 100 MB - 1 GB | 10 - 100 GB |
| Support | Wissensdatenbank | Telefon, Mail, Chat |
| Professioneller Eindruck | Gering | Hoch |
Gerade für Selbstständige und kleine Unternehmen ist der Sprung von kostenlos zu bezahlt minimal. Ein Euro pro Monat bei IONOS oder 2,99 Euro bei Hostinger sind weniger als ein Kaffee. Dafür erhalten Sie eine eigene Webadresse, eine professionelle E-Mail-Adresse und deutlich mehr Speicherplatz und Funktionen. Wenn Sie sich fragen, welche Optionen es bei Website und Domain als Paket gibt, lohnt sich ein Blick auf die aktuellen Kombi-Angebote der großen Hoster.
Ein konkretes Beispiel: Eine Steuerberaterin möchte ihre Kanzlei online präsentieren. Mit einer Subdomain wie kanzlei-mueller.jimdofree.com wirkt der Auftritt auf potenzielle Mandanten wenig vertrauenserweckend. Eine eigene Domain wie kanzlei-mueller.de mit passender E-Mail-Adresse info@kanzlei-mueller.de kostet bei Jimdo im Start-Tarif 11 Euro monatlich. Das Design erstellt der KI-Assistent Dolphin in zehn Minuten, und die Seite ist am selben Tag online. Die Investition rechnet sich mit dem ersten Mandanten, der über die Website Kontakt aufnimmt.
Brauche ich ein Impressum auf meiner kostenlosen Website?
Ja, auch eine kostenlose Website unterliegt den gleichen rechtlichen Anforderungen wie jede andere Webseite. Das gilt besonders für den DACH-Raum mit seinen strengen Datenschutzregeln. Wer diese Pflichten ignoriert, riskiert Abmahnungen und Bußgelder.
Die Impressumspflicht nach dem Digitale-Dienste-Gesetz greift bei jeder geschäftsmäßig betriebenen Website - unabhängig davon, ob die Seite kostenlos oder bezahlt gehostet wird. Pflichtangaben sind Name, Anschrift und Kontaktdaten. Bei Gewerbetreibenden kommen Handelsregisternummer und Umsatzsteuer-Identifikationsnummer hinzu. Kostenlose Impressum-Generatoren wie der von e-recht24.de helfen beim Erstellen der korrekten Angaben.
Eine Datenschutzerklärung ist Pflicht, sobald personenbezogene Daten verarbeitet werden. Das passiert bei jeder Website allein durch die IP-Adressenerfassung beim Hosting. Hinzu kommen Kontaktformulare, eingebettete Videos oder Social-Media-Buttons. Ein Cookie-Consent-Banner und ein SSL-Zertifikat gehören ebenfalls zur Grundausstattung. Die gute Nachricht: SSL-Zertifikate sind bei allen getesteten Baukästen auch im kostenlosen Tarif inklusive.
Beim Serverstandort unterscheiden sich die Anbieter deutlich. Jimdo und IONOS hosten auf deutschen Servern und sind damit vollständig DSGVO-konform. Wix bietet EU-Server als Option an. Anbieter wie Weebly, Webflow oder GoDaddy hosten in den USA, was die DSGVO-Konformität erschwert. Laut W3Techs (April 2026) stehen 14,2 % aller Websites weltweit auf deutschen Servern, damit ist Deutschland der zweitgrößte Hosting-Standort nach den USA. Für Unternehmen im DACH-Raum ist ein europäischer Serverstandort empfehlenswert, um keine rechtlichen Risiken einzugehen.
Kostenlose Website mit Domain erstellen - die nächsten Schritte
Eine kostenlose Website mit Domain ist nicht im wörtlichen Sinne kostenlos, aber der Einstieg liegt bei wenigen Euro pro Monat. Die günstigsten Komplettpakete mit eigener Domain, SSL und KI-Website-Builder starten bei einem Euro monatlich. Wer zuerst testen will, nutzt einen kostenlosen Baukasten mit Subdomain und plant den Umstieg auf eine eigene Domain ein, sobald die Seite Fahrt aufnimmt.
Die drei wichtigsten Schritte auf dem Weg zur eigenen Website mit Domain:
- Anbieter auswählen: IONOS oder Hostinger für den günstigsten Einstieg mit Domain, Wix oder Jimdo zum kostenlosen Testen
- KI-Website-Builder nutzen: Design, Texte und Bilder erstellen lassen, dann per Editor verfeinern
- Rechtliches klären: Impressum, Datenschutzerklärung und Cookie-Banner einpflegen
Der schnellste Weg zur eigenen Online-Präsenz mit Domain führt heute über KI-Website-Builder. Sie generieren Design, Texte und Struktur in Minuten statt Wochen. Das spart Zeit und Geld, und das Ergebnis lässt sich jederzeit weiter verfeinern. Eine kostenlose Website mit Domain aufzubauen war noch nie so zugänglich wie heute.
Sie möchten Ihre Website mit KI-Unterstützung aufbauen oder Ihre bestehende Online-Präsenz optimieren? Sprechen Sie uns an - wir beraten Sie unverbindlich.
Häufige Fragen
Kann ich eine Website komplett kostenlos erstellen?
Ja, Anbieter wie Wix, Jimdo, Webador und Google Sites bieten dauerhaft kostenlose Tarife an. Diese Gratis-Versionen arbeiten allerdings mit einer Subdomain des Anbieters, zeigen Werbebanner und bieten eingeschränkten Speicherplatz. Für private Projekte reicht das aus, für geschäftliche Zwecke empfiehlt sich ein Tarif mit eigener Domain.
Welcher Homepage-Baukasten bietet eine eigene Domain kostenlos an?
Kein Baukasten bietet eine eigene Domain dauerhaft kostenlos an. Hostinger inkludiert eine Domain im ersten Jahr gratis, danach fallen reguläre Gebühren an. IONOS bietet Komplettpakete mit Domain ab 1 Euro pro Monat. Eine wirklich kostenlose eigene Domain ohne Hosting-Paket gibt es bei keinem seriösen Anbieter.
Was ist der Unterschied zwischen einer Subdomain und einer eigenen Domain?
Eine Subdomain wie meinname.wixsite.com ist ein Unterbereich der Domain des Baukastenanbieters. Eine eigene Domain wie meinname.de gehört Ihnen und wird auf Ihren Namen registriert. Eigene Domains ranken bei Google besser, wirken professioneller und lassen sich bei einem Anbieterwechsel mitnehmen.
Wie viel kostet eine .de-Domain pro Jahr?
Eine .de-Domain kostet regulär zwischen 12 und 16 Euro pro Jahr bei großen deutschen Hostern wie IONOS oder STRATO. Im ersten Jahr bieten viele Anbieter Aktionspreise ab 1 Euro an. Im Rahmen eines Hosting-Pakets ist die Domain oft im Gesamtpreis enthalten.
Kann ich bei Google eine kostenlose Website erstellen?
Ja, Google Sites ist ein komplett kostenloser Website-Baukasten ohne Werbung und ohne Speicherbegrenzung. Er bietet allerdings keine eigene Domain, keine KI-Funktionen und nur sehr eingeschränkte Design-Möglichkeiten. Google Sites eignet sich für interne Teamseiten oder einfache Projektseiten, weniger für eine professionelle Firmenpräsenz.
Welcher kostenlose Website-Baukasten ist der beste für Unternehmen?
Für Unternehmen ist ein komplett kostenloser Baukasten selten die richtige Wahl, weil er keine eigene Domain und kein werbefreies Design bietet. Der beste Einstieg für Firmen sind günstige Tarife mit Domain: IONOS ab 1 Euro pro Monat oder Jimdo ab 11 Euro mit Serverstandort Deutschland. Beide bieten KI-Funktionen und DSGVO-konforme Lösungen.
Ist eine kostenlose Website DSGVO-konform?
Die DSGVO-Konformität hängt vom Anbieter und der Nutzung ab. Baukästen mit Serverstandort in Deutschland wie Jimdo und IONOS sind grundsätzlich DSGVO-konform. Anbieter mit Servern in den USA wie Weebly oder Webflow sind problematischer. Unabhängig vom Anbieter brauchen Sie ein Impressum, eine Datenschutzerklärung und ein Cookie-Consent-Banner.
Kann ich mit einem KI-Website-Builder kostenlos eine Website erstellen?
Wix und Jimdo bieten KI-gestützte Website-Erstellung auch im kostenlosen Tarif an. Wix ADI und Jimdo Dolphin erstellen auf Basis weniger Angaben ein komplettes Website-Design mit Texten und Bildern. Die umfangreichsten KI-Funktionen gibt es allerdings bei kostenpflichtigen Anbietern wie Hostinger und IONOS, die zusätzlich KI-Bildgeneratoren und KI-SEO-Assistenten bereitstellen.
Kann ich meine kostenlose Website später auf eine eigene Domain umstellen?
Ja, bei allen großen Baukästen wie Wix, Jimdo und Webador lässt sich die Subdomain durch ein Upgrade auf einen kostenpflichtigen Tarif durch eine eigene Domain ersetzen. Das Design und die Inhalte bleiben erhalten. Den Domain-Transfer zu einem komplett anderen Anbieter unterstützen die meisten Baukästen allerdings nicht.
Brauche ich ein Impressum auf meiner kostenlosen Website?
Ja, die Impressumspflicht gilt für alle geschäftsmäßig betriebenen Websites in Deutschland, unabhängig davon, ob die Seite kostenlos oder bezahlt gehostet wird. Pflichtangaben sind Name, Anschrift und Kontaktdaten. Nur rein private Websites ohne jeglichen wirtschaftlichen Zweck sind von der Impressumspflicht befreit.
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