Eine Website für Unternehmen ist 2026 kein optionales Extra mehr, sondern die zentrale Anlaufstelle für Kunden, Partner und Bewerber. Laut Eurostat verfügen 79 % aller EU-Unternehmen ab zehn Mitarbeitenden über einen eigenen Webauftritt. Bei kleinen Betrieben mit unter 50 Beschäftigten sind es nur 77 % - jedes vierte Unternehmen dieser Größe verschenkt also Reichweite und Vertrauen. Gleichzeitig verändern KI-Website-Builder die Spielregeln: Eine Firmenwebsite lässt sich heute in Stunden statt Wochen erstellen. Dieser Artikel zeigt, welche Anforderungen eine Unternehmenswebsite erfüllen muss, was sie kostet und wie KI den Erstellungsprozess verändert.
Kennzahlen auf einen Blick
Kennzahl Wert EU-Unternehmen mit Website 79 % (ab 10 Mitarbeitende) Mobiler Web-Traffic in Deutschland 44 % aller Zugriffe Absprung bei Ladezeit über 3 Sekunden 53 % der Nutzer Websites mit Barrierefreiheits-Fehlern 95,9 % weltweit DSGVO-Bußgelder EU-weit seit 2018 5,65 Mrd. EUR Quellen: Eurostat 2025, StatCounter 2026, Google Think, WebAIM Million Report 2026, CMS Enforcement Tracker 2025
Warum braucht ein Unternehmen eine eigene Website?
Eine Unternehmenswebsite ist der einzige digitale Kanal, den Sie vollständig kontrollieren. Social-Media-Profile gehören der Plattform, Google-Einträge ändern ihre Regeln, und Branchenverzeichnisse verschwinden. Die eigene Website bleibt - und sie ist rund um die Uhr online erreichbar, auch wenn Ihr Büro geschlossen ist.
Für den Mittelstand im DACH-Raum hat die Website drei konkrete Funktionen. Erstens ist sie der wichtigste Vertrauensanker: 73 % der Verbraucher vertrauen den Informationen auf einer Unternehmenswebsite mehr als anderen Quellen, so eine Analyse von mindtwo.de. Zweitens generiert sie direkt Anfragen und Leads, wenn sie mit klaren Handlungsaufforderungen und Kontaktmöglichkeiten arbeitet. Drittens liefert sie Online-Sichtbarkeit in Suchmaschinen und zunehmend auch in KI-gestützten Suchsystemen wie Google Gemini, ChatGPT Search oder Bing Copilot.
Wer keine eigene Online-Präsenz betreibt, überlässt die Darstellung seines Unternehmens anderen. Das gilt besonders für Betriebe, die über ihre Website Kunden gewinnen wollen. Ein Handwerksbetrieb, ein IT-Dienstleister oder eine Steuerberatungskanzlei - ohne professionelle Website existieren sie für einen Großteil potenzieller Kunden schlicht nicht.
Die wichtigsten Anforderungen an eine Website für Unternehmen
Eine Firmenwebsite muss technisch funktionieren, rechtlich standhalten und den Besucher in wenigen Sekunden überzeugen. Die folgenden drei Bereiche entscheiden darüber, ob eine Unternehmenswebsite professionell wirkt oder abschreckt.
Technische Grundlagen: Domain, Hosting und Ladezeit
Die Domain ist die Adresse Ihres Unternehmens im Netz. Für den DACH-Raum ist eine .de-Domain Standard und schafft Vertrauen. Prüfen Sie vor der Registrierung beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA), ob der Wunschname markenrechtlich geschützt ist. Eine professionelle E-Mail-Adresse mit eigener Domain (info@firmenname.de statt firmenname@gmail.com) gehört zur Grundausstattung.
Beim Hosting zählen drei Faktoren: Serverstandort in der EU für DSGVO-Konformität, eine Verfügbarkeit von mindestens 99,9 % und schnelle Ladezeiten. Laut Google verlassen 53 % der mobilen Nutzer eine Seite, die länger als drei Sekunden lädt. Technische Maßnahmen wie Bildkomprimierung, Caching und ein Content Delivery Network (CDN) sind keine Kür, sondern Pflicht. Mehr zum Zusammenspiel von Website und Domain finden Sie in unserem separaten Ratgeber.
Rechtliche Pflichten: Impressum, DSGVO und Barrierefreiheit
Seit Mai 2024 gilt das Digitale-Dienste-Gesetz (DDG) statt dem alten Telemediengesetz. Das Impressum muss sich auf § 5 DDG beziehen und unter anderem Name, Anschrift, Kontaktdaten, Registernummer und Umsatzsteuer-ID enthalten. Ab Dezember 2026 kommt die Wirtschafts-Identifikationsnummer hinzu.
Die Datenschutzerklärung muss alle eingesetzten Dienste und deren Rechtsgrundlage benennen. Ein Cookie-Banner mit echten Wahlmöglichkeiten (Akzeptieren, Ablehnen, individuelle Einstellungen) ist Pflicht. EU-weit wurden laut CMS Enforcement Tracker seit 2018 insgesamt 2.245 DSGVO-Bußgelder mit einer Gesamtsumme von 5,65 Milliarden Euro verhängt. Deutschland gehört zu den Ländern mit den meisten veröffentlichten Fällen.
Seit dem 28. Juni 2025 gilt zudem das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) für Unternehmen ab zehn Mitarbeitenden oder zwei Millionen Euro Umsatz. Der WebAIM Million Report 2026 zeigt: 95,9 % aller analysierten Websites weisen automatisch erkennbare Barrierefreiheits-Fehler auf. Deutschsprachige Seiten schneiden mit 46 Fehlern pro Seite zwar besser ab als der Durchschnitt von 56, aber weit entfernt von barrierefrei.
Design und Nutzererlebnis: Responsive und mobil optimiert
44 % des Web-Traffics in Deutschland kommen laut StatCounter von mobilen Geräten. Eine Website für Unternehmen muss deshalb auf Smartphones genauso gut funktionieren wie auf Desktop-Bildschirmen. Responsive Design ist seit Jahren Standard, wird aber immer noch nicht von allen Firmenwebsites umgesetzt.
Gutes Design bedeutet: eine klare Navigation mit maximal drei Klicks zum Ziel, konsistente Farben und Schriften im Corporate Design und authentische Bilder statt generischer Stockfotos. Strategisch platzierte Call-to-Actions führen Besucher direkt zur Kontaktaufnahme, Angebotsanfrage oder Terminbuchung. Eine gute Website für Unternehmen verbindet ansprechendes Design mit durchdachtem Online-Marketing - von der Suchmaschinenoptimierung bis zur Integration von Social-Media-Kanälen.
Welche Inhalte gehören auf eine Unternehmenswebsite?
Die häufigste Funktion einer Unternehmenswebsite ist laut Eurostat die Beschreibung von Waren und Dienstleistungen - 66 % aller Unternehmen nutzen ihre Seite dafür. Aber eine gute Firmenwebsite braucht mehr als eine Leistungsübersicht.
Diese Seiten sollten auf jeder Unternehmenswebsite vorhanden sein:
- Startseite mit klarem Nutzenversprechen und Handlungsaufforderung
- Leistungen oder Produkte mit konkreten Beschreibungen statt Marketing-Phrasen
- Über uns mit echten Teamfotos und der Geschichte des Unternehmens
- Kontaktseite mit Formular, Telefonnummer, Adresse und Anfahrt
- Impressum und Datenschutzerklärung als rechtliche Pflichtseiten
Je nach Branche kommen dazu: ein Blog für SEO und Fachkompetenz, Referenzen und Fallstudien, ein Karrierebereich für Recruiting oder ein Online-Shop. Auch eine kostenlose Erstberatung oder ein Angebot per Kontaktformular sind für viele Besucher der entscheidende Grund, auf der Website zu bleiben. Entscheidend ist, dass jede Seite eine klare Aufgabe hat. Inhalte, die keinen Zweck erfüllen, sollten nicht auf der Website stehen - laut einer Analyse von mindtwo.de werden 46 % aller Website-Inhalte nie gesehen.
Website selbst erstellen oder erstellen lassen?
Diese Entscheidung hängt von drei Faktoren ab: Budget, Zeitressourcen und Anspruch an Individualität. Beide Wege haben klare Vor- und Nachteile, die sich direkt vergleichen lassen. Informieren Sie sich über die konkreten Unterschiede, bevor Sie ein Angebot einholen.
Agentur und Freelancer: Leistungen und typische Kosten
Eine Agentur liefert eine maßgeschneiderte Website mit individuellem Design, SEO-Grundoptimierung und DSGVO-konformer Umsetzung. Für eine Unternehmenswebsite mit fünf bis zehn Seiten liegen die Kosten bei 2.500 bis 15.000 Euro. Komplexe Projekte mit Shop-Funktionen oder Schnittstellen kosten 15.000 bis 50.000 Euro und mehr. Dafür erhalten Sie Eigentum am Code und können den Anbieter wechseln, ohne Ihre Inhalte zu verlieren.
Freelancer sind eine Alternative im Bereich von 1.500 bis 8.000 Euro. Die Qualität schwankt stärker als bei etablierten Agenturen, dafür ist die Kommunikation oft direkter. In unserem Vergleich Homepage erstellen lassen: Agentur, Freelancer oder KI finden Sie eine detaillierte Gegenüberstellung der Optionen.
KI-Website-Builder: Firmenwebsite in Minuten erstellen
KI-Website-Builder verändern den Markt für einfache Unternehmenswebsites. Das Prinzip: Sie geben Branche, gewünschten Stil und Inhalte ein, die KI generiert daraus automatisch eine fertige Website mit Design, Texten und Bildern. Die Ergebnisse sind in Minuten verfügbar und kosten einen Bruchteil einer Agentur-Website.
Der Markt für KI-Website-Builder wächst laut Branchenanalysen jährlich um 35 %. Für einen schnellen Prototyp, eine Landingpage oder die Validierung einer Geschäftsidee sind sie eine sinnvolle Option. Für Unternehmen, die über ihre Website dauerhaft Kunden gewinnen wollen, stoßen die KI-Builder allerdings an Grenzen: eingeschränkte Individualisierung, limitierte SEO-Funktionen und das Risiko eines Vendor Lock-in, bei dem Sie den Anbieter nicht wechseln können, ohne Ihre Inhalte zu verlieren.
Wer die professionelle Website erstellen will, kombiniert am besten beide Ansätze: KI für den ersten Entwurf, professionelle Nacharbeit für Individualität und Qualität.
KI-Tools für die Unternehmenswebsite im Vergleich
Die Auswahl an KI-Website-Buildern ist 2026 groß. Die folgende Tabelle zeigt die relevantesten Optionen für den DACH-Raum - sortiert nach Eignung für kleine und mittlere Unternehmen.
| KI-Website-Builder | Preis ab | Stärke | Schwäche | Geeignet für |
|---|---|---|---|---|
| IONOS WordPress (KI) | 3 EUR/Monat | KI-Assistent, DE-Support, EU-Server | Einarbeitungszeit WordPress | KMU im DACH-Raum |
| Jimdo (Dolphin) | 11 EUR/Monat | Deutscher Anbieter, Server in DE, DSGVO-Tarif | Wenig Designfreiheit | Einsteiger, lokale Betriebe |
| Hostinger AI Builder | 3 EUR/Monat | Günstig, einfache Bedienung | Begrenzte KI-Funktionen | Preisbewusste Starter |
| Wix AI (ADI) | 17 USD/Monat | All-in-One mit Marketing-Tools | US-Server, DSGVO-Risiko | Kleine Unternehmen |
| 10Web | 10 USD/Monat | WordPress-basiert, guter PageSpeed | Englischsprachig | WordPress-Nutzer |
| Framer AI | 10 USD/Monat | Design-Qualität, React-basiert | Lernkurve | Tech-affine Nutzer |
Für Unternehmen im DACH-Raum empfehlen sich IONOS und Jimdo als erste Wahl, weil beide Server in Deutschland betreiben und deutschsprachigen Support bieten. Wix ist funktional stark, birgt aber durch US-Server ein DSGVO-Risiko. Wer eine kostenlose Website mit Domain testen möchte, findet bei einigen Anbietern auch Gratis-Tarife - allerdings mit Einschränkungen bei Design und Funktionsumfang.
In 5 Schritten zur Website für Ihr Unternehmen
Der Weg zur eigenen Unternehmenswebsite lässt sich in fünf Schritte gliedern. Ob Sie einen KI-Builder nutzen, einen Freelancer beauftragen oder eine Agentur einbinden - die Grundstruktur bleibt gleich.
- Ziel und Zielgruppe definieren
- Domain sichern und Hosting wählen
- Struktur und Inhalte planen
- Website erstellen und Inhalte einpflegen
- Testen, optimieren und live schalten
Schritt 1: Ziel und Zielgruppe definieren
Bevor Sie eine Website erstellen, beantworten Sie drei Fragen: Was soll die Website erreichen (Anfragen, Verkäufe, Bewerbungen)? Wer soll sie besuchen (Privatkunden, Geschäftskunden, Bewerber)? Und was erwartet diese Zielgruppe? Ein Handwerksbetrieb mit 15 Mitarbeitern braucht eine andere Website als ein IT-Beratungsunternehmen. Der Handwerker braucht eine lokale Suchmaschinenoptimierung mit Anfahrtsbeschreibung und Notfallnummer. Der IT-Berater braucht Fallstudien und ein Blog, das Fachkompetenz zeigt.
Schritt 2: Domain sichern und Hosting wählen
Registrieren Sie eine kurze, einprägsame .de-Domain. Prüfen Sie vorab die Markenrechte. Wählen Sie ein Hosting mit EU-Serverstandort, SSL-Zertifikat und täglichen Backups. Bei KI-Buildern wie IONOS oder Jimdo ist das Hosting bereits im Tarif enthalten - teilweise sogar kostenlos in der Basisversion.
Schritt 3: Struktur und Inhalte planen
Legen Sie fest, welche Seiten Sie brauchen und welche Inhalte darauf stehen. Planen Sie die Navigation so, dass Besucher in maximal drei Klicks zum Ziel kommen. Schreiben Sie Texte, die den Nutzen für den Kunden in den Vordergrund stellen - nicht die eigenen Funktionen und Features. Denken Sie auch an die Content-Marketing-Strategie: Ein Blog mit Fachbeiträgen stärkt Ihre Online-Sichtbarkeit langfristig.
Schritt 4: Website erstellen und Inhalte einpflegen
Mit einem KI-Website-Builder dauert dieser Schritt Minuten bis Stunden. Die KI erstellt einen Entwurf, den Sie anpassen. Bei einer Agentur läuft der Prozess über Briefing, Designentwurf, Programmierung und Content-Einpflege - rechnen Sie mit vier bis zwölf Wochen. In beiden Fällen gilt: Prüfen Sie jede Seite auf Smartphones und Tablets, nicht nur am Desktop.
Schritt 5: Testen, optimieren und live schalten
Vor dem Launch prüfen Sie: Funktionieren alle Links? Laden Bilder schnell genug? Ist die mobile Darstellung korrekt? Stimmen Impressum und Datenschutzerklärung? Sind die Meta-Daten für Suchmaschinen gesetzt? Nach dem Go-Live beginnt die eigentliche Arbeit: regelmäßige Content-Updates, SEO-Optimierung und technische Wartung halten Ihre Website für Unternehmen aktuell und sichtbar.
Was kostet eine Website für Unternehmen?
Die Kosten für eine Unternehmenswebsite variieren stark und hängen vom gewählten Erstellungsweg ab. Die folgende Übersicht zeigt realistische Bandbreiten für den DACH-Raum.
| Methode | Einmalkosten | Monatliche Kosten | Zeitaufwand | Geeignet für |
|---|---|---|---|---|
| KI-Website-Builder | 0 EUR | 3-30 EUR | Stunden | Schneller Start, Prototypen |
| Klassischer Baukasten | 0-200 EUR | 5-45 EUR | 1-5 Tage | Einfache Seiten, Vereine |
| Freelancer | 1.500-8.000 EUR | 30-100 EUR | 2-6 Wochen | Individuelle Designs |
| Agentur (Standard) | 2.500-15.000 EUR | 50-300 EUR | 4-12 Wochen | Professioneller Webauftritt |
| Agentur (komplex) | 15.000-50.000+ EUR | 200-2.000 EUR | 3-6 Monate | E-Commerce, Portale |
Ein oft übersehener Kostenfaktor ist die eigene Arbeitszeit. Wer als Geschäftsführer 20 bis 30 Stunden in eine DIY-Website investiert, verliert bei einem internen Stundensatz von 80 Euro zwischen 1.600 und 2.400 Euro an produktiver Arbeitszeit. Die vermeintlich günstige Baukasten-Lösung ist dann teurer als die Agentur-Website.
Langfristig lohnt sich eine ehrliche Total-Cost-of-Ownership-Rechnung: Ein KI-Builder kostet über drei Jahre 1.000 bis 4.000 Euro inklusive Premium-Tarif und eigener Zeit. Eine Agentur-Website liegt einmalig bei 3.000 bis 8.000 Euro, bietet aber Code-Eigentum und keine laufenden Plattformgebühren. Per Wartungsvertrag können Sie die technische Betreuung an die Agentur abgeben. Wer die Website günstig erstellen lassen will, findet in unserem Kostenvergleich weitere Orientierungswerte.
Reifegrad-Modell: Wo steht Ihr Webauftritt?
Nicht jedes Unternehmen braucht sofort die perfekte Website. Wichtig ist, den aktuellen Stand ehrlich einzuschätzen und den nächsten sinnvollen Schritt zu gehen.
| Stufe | Bezeichnung | Typische Merkmale | Nächster Schritt |
|---|---|---|---|
| 1 | Kein Webauftritt | Keine Website, nur Social Media oder Branchenbuch | Einstieg mit KI-Builder oder Baukasten |
| 2 | Basis-Website | Einfache Seite mit Kontaktdaten, kein SEO | Mobile Optimierung, SEO-Grundlagen |
| 3 | Professionelle Website | Responsives Design, SEO, DSGVO-konform | Content-Strategie, Conversion-Optimierung |
| 4 | Performance-Website | Analytics, A/B-Tests, KI-gestützte Personalisierung | Automatisierung, KI-Chatbot, Lead-Scoring |
Die meisten kleinen Unternehmen stehen auf Stufe 1 oder 2. Der Sprung auf Stufe 3 bringt den größten Hebel für die Kundengewinnung. Eine Website für Unternehmen auf Stufe 3 ist das Minimum, um online wettbewerbsfähig zu bleiben. Stufe 4 ist für wachsende Mittelständler relevant, die ihre Online-Präsenz als strategischen Vertriebskanal nutzen wollen.
So machen Sie Ihre Firmenwebsite zukunftssicher
Eine Website für Unternehmen ist kein einmaliges Projekt, sondern ein laufender Prozess. Die durchschnittliche Lebensdauer einer Website liegt bei etwa zweieinhalb Jahren, bevor sie veraltet wirkt. Wer regelmäßig aktualisiert, verlängert diesen Zyklus und spart langfristig Relaunch-Kosten.
Drei Handlungsempfehlungen für die nächsten sechs Monate: Prüfen Sie Ihre Website auf Barrierefreiheit nach WCAG 2.1 Level AA - das BFSG schreibt dies seit Juni 2025 vor. Optimieren Sie die Ladezeit auf unter drei Sekunden, besonders auf Mobilgeräten. Und stellen Sie sicher, dass Ihre Inhalte auch für KI-Suchsysteme strukturiert und zitierfähig aufbereitet sind - denn neben Google werden auch ChatGPT, Copilot und Gemini zunehmend als Suchmaschinen genutzt.
Die Website für Unternehmen bleibt das digitale Fundament jeder Geschäftstätigkeit. Ob Sie sie mit einem KI-Builder in einer Stunde aufsetzen oder von einer Agentur maßschneidern lassen - entscheidend ist, dass sie die Anforderungen an Technik, Recht und Nutzererlebnis erfüllt. Der erste Schritt: Prüfen Sie mit dem Reifegrad-Modell oben, wo Ihr Webauftritt heute steht.
Sie möchten KI in Ihrem Unternehmen einsetzen? Sprechen Sie uns an - wir beraten Sie unverbindlich.
Häufige Fragen
Was kostet eine einfache Website für ein kleines Unternehmen?
Eine einfache Unternehmenswebsite mit fünf bis zehn Seiten kostet je nach Erstellungsweg zwischen 0 und 15.000 Euro. Mit einem KI-Website-Builder starten Sie ab 3 Euro pro Monat. Ein Freelancer berechnet zwischen 1.500 und 8.000 Euro, eine Agentur zwischen 2.500 und 15.000 Euro. Hinzu kommen laufende Kosten für Domain, Hosting und Wartung von 5 bis 300 Euro monatlich.
Braucht jedes Unternehmen eine eigene Website?
Ja, eine eigene Website ist für Unternehmen jeder Größe sinnvoll. 79 % aller EU-Unternehmen ab zehn Mitarbeitenden betreiben laut Eurostat bereits einen eigenen Webauftritt. Die eigene Website ist der einzige digitale Kanal, den Sie vollständig kontrollieren, und dient als zentraler Vertrauensanker für Kunden, Partner und Bewerber.
Kann ich eine Firmenwebsite auch kostenlos erstellen?
Grundsätzlich ja, aber mit Einschränkungen. Kostenlose Tarife bei Baukästen wie Jimdo oder Wix bieten nur eine Subdomain (z.B. firmenname.jimdosite.com), zeigen Werbung des Anbieters und haben begrenzte Funktionen. Für eine professionelle Unternehmenswebsite mit eigener Domain und ohne Fremdwerbung benötigen Sie mindestens einen Bezahltarif ab etwa 5 Euro pro Monat.
Wie lange dauert es, eine Unternehmenswebsite zu erstellen?
Mit einem KI-Website-Builder ist ein erster Entwurf in Minuten fertig, die Anpassung dauert wenige Stunden. Bei einem Freelancer rechnen Sie mit zwei bis sechs Wochen, bei einer Agentur mit vier bis zwölf Wochen für eine Standard-Website. Komplexe Projekte mit E-Commerce oder Schnittstellen benötigen drei bis sechs Monate.
Was muss rechtlich auf einer Unternehmenswebsite stehen?
Jede geschäftliche Website in Deutschland benötigt ein Impressum nach § 5 DDG mit Name, Anschrift, Kontaktdaten, Registernummer und Umsatzsteuer-ID. Dazu kommt eine Datenschutzerklärung, die alle eingesetzten Dienste und deren Rechtsgrundlage benennt, sowie ein Cookie-Banner mit echten Wahlmöglichkeiten. Seit Juni 2025 müssen Unternehmen ab zehn Mitarbeitenden oder zwei Millionen Euro Umsatz zudem die Barrierefreiheit nach WCAG 2.1 Level AA sicherstellen.
Was ist besser: Website selbst erstellen oder erstellen lassen?
Das hängt von Budget, Zeitressourcen und Anspruch ab. Selbst erstellen mit einem KI-Builder oder Baukasten ist günstig, kostet aber eigene Arbeitszeit und bietet weniger Individualität. Erstellen lassen durch eine Agentur oder einen Freelancer liefert ein professionelleres Ergebnis mit besserem SEO und DSGVO-Sicherheit. Bei einem internen Stundensatz von 80 Euro kann die DIY-Variante durch den Zeitaufwand teurer werden als die professionelle Lösung.
Welche Elemente gehören auf jede Unternehmenswebsite?
Jede Firmenwebsite braucht mindestens eine Startseite mit klarem Nutzenversprechen, eine Leistungs- oder Produktseite, eine Über-uns-Seite, eine Kontaktseite mit Formular und Telefonnummer sowie Impressum und Datenschutzerklärung. Je nach Branche sind zusätzlich ein Blog, Referenzen, ein Karrierebereich oder ein Online-Shop sinnvoll.
Wie oft sollte eine Unternehmenswebsite aktualisiert werden?
Regelmäßige Updates sind wichtig für SEO und Nutzererlebnis. Inhalte wie Leistungen, Preise und Teamvorstellungen sollten bei Änderungen sofort aktualisiert werden. Ein Blog profitiert von mindestens zwei bis vier neuen Beiträgen pro Monat. Die durchschnittliche Lebensdauer einer Website liegt bei etwa zweieinhalb Jahren, bevor ein umfassender Relaunch sinnvoll wird.
Welche KI-Website-Builder eignen sich für deutsche Unternehmen?
Für den DACH-Raum eignen sich besonders IONOS WordPress mit KI-Assistent (ab 3 Euro/Monat, Server in der EU, deutscher Support) und Jimdo mit dem Dolphin-Baukasten (ab 11 Euro/Monat, Server in Deutschland, DSGVO-Abmahnschutz-Tarif). Beide bieten deutschsprachige Oberflächen und rechtskonformes Hosting. Wix und andere US-basierte Anbieter bergen durch Serverstandorte in den USA ein DSGVO-Risiko.
Was ist der Unterschied zwischen Website, Homepage und Webseite?
Eine Website bezeichnet den gesamten Internetauftritt mit allen Unterseiten. Die Homepage ist streng genommen nur die Startseite. Eine Webseite (oder Webpage) ist eine einzelne Seite innerhalb der Website. Im allgemeinen Sprachgebrauch werden die Begriffe oft synonym verwendet, aber für die Planung einer Unternehmenswebsite ist die Unterscheidung hilfreich: Sie erstellen eine Website, die aus mehreren Webseiten besteht, von denen die Homepage die erste und wichtigste ist.
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